20.03.2016, 16:07 Uhr

Wieser Vizebürgermeisterin Theresia Koch für Schüleraufsicht

VzBgm Theresia Koch ist mit der derzeitigen Lösung unzufrieden und sieht dringenden Handlungsbedarf (Foto: Rotschedl)
Wies: Schüleraufsicht in VS Wies-Handlungsbedarf |

Handlungsbedarf in VS WIES

„Es besteht dringender Handlungsbedarf in unserer Volksschule“- so Theresia Koch, ÖVP-Vizebürgermeisterin in Wies.
In den meisten Volksschulen in der Steiermark gibt es Schülerinnen und Schüler, die mit dem Bus bereits vor offizieller Schulöffnung bei der Schule ankommen. Diese Kinder müssen in der Zeit von 07:00 und 07:30 (offizieller Schuleinlass) natürlich beaufsichtigt werden. Je nach Schule ist für diese Aufsicht entweder die Schulleitung oder die Gemeinde als Schulerhalter zuständig.
In Wies werden die Schülerinnen und Schüler vom Schulwart beaufsichtigt. Diese Regelung gilt jedoch nur im Zeitraum September bis März. Für die restlichen Monate, nämlich April bis Juli, gibt es keine Unterstützung von Seiten der Gemeinde und somit keine Aufsicht durch den Schulwart. Dass Eltern es nicht verantworten können, ihre Kinder alleine vor der Schule warten zu lassen, ist selbstverständlich. Aufgrund dieser aussichtslosen Situation haben einige Eltern die Aufsicht von April bis Juli 2015 abwechselnd selbst übernommen.
„Das ist eine Zumutung.“, findet Theresia Koch. „Ich werde seit einiger Zeit von besorgten Eltern kontaktiert, die für die Organisation der Aufsicht verantwortlich sind. Es ist mir unerklärlich, dass nicht genügend Geld verfügbar ist, um den Schulwart für die Aufsicht eine halbe Stunde vor offizieller Schulöffnung in der Früh zu bezahlen. Unsere Gemeinde Wies ist im Oktober 2015 sogar als familienfreundliche Gemeinde ausgezeichnet worden, diese absurde Regelung spricht also absolut gegen unsere Linie. Deswegen wollen wir auf keinen Fall zulassen, dass es dieses Jahr wieder so weit kommt.“
Ein Dringlichkeitsantrag ihrer Fraktion im Gemeinderat Wies zu diesem Thema wurde zwar diskutiert, Beschluss gab es jedoch keinen. Jegliche Bemühungen um eine Lösung waren bisher erfolglos. Deswegen fordert Theresia Koch gemeinsam mit ihren Fraktionsmitgliedern eine konstruktive Aussprache mit allen Beteiligten, nämlich dem Bürgermeister als Schulerhalter, der Schulleitung und den betroffenen Eltern.
„Wir wollen die einzig richtige Lösung, nämlich eine ganzjährige Aufsicht durch den Schulwart. Und diese Regelung muss so rasch wie möglich in Kraft treten.“, so Koch.
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