13.05.2016, 12:09 Uhr

Parksperren bringen Großauftrag bei Kendrion in Eibiswald

Kendrion mit Standort in Eibiswald hat einen Millionenauftrag an Land gezogen.

Einen Auftrag im Wert von 33 Millionen Euro hat der Autozulieferer Kendrion am Standort Eibiswald eingefahren.

EIBISWALD. Der Autozulieferer Kendrion ist der Leitbetrieb in der Großgemeinde Eibiswald - allein an diesem Standort machen 130 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihren Job für Kunden aus aller Welt u.a. für BMW Ferrari oder Maseratti.
Der Stammsitz selbst ist in den Niederlanden beheimatet. In 15 Ländern beschäftigt Kendrion 2.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter rund um den Globus.

Auf fünf Jahre

Kürzlich ist bekannt geworden, dass am Standort in Eibiswald ein Großauftrag im Wert von 33 Mio. Euro in den nächsten fünf Jahren abgewickelt wird - das bedeutet eine weitere Standortsicherung für das Zugpferd im Kloepfermarkt. Gerade in einer Grenzregion wie Eibiswald bedeutet ein derart imposanter Auftrag einen motivierenden Auftrieb in wirtschaftlich ohnehin nicht einfachen Zeiten.
Doch wer steckt hinter dem Mega-Auftrag? Darüber gibt man sich bei Kendrion rund um Geschäftsführer Martin Kollmann bedeckt. Es sei ein Marktführer in der Herstellung von Getrieben und Zubehör, für den man bei Kendrion Parksperren entwickelt und produziert - also Teile zur Blockade bzw. Freigabe von Getrieben.

Weiterer Großauftrag ist bereits am Laufen

Somit legt man bei Kendrion einen weiteren Baustein für die florierende Zukunft am Produktionsstandort Eibiswald. Im Vorjahr hat man im Eibiswalder Werk als Hersteller für Elektromagnete und Spezialist für Hochdruckventile einen ganz großen Coup gelandet: Für ein Umsatzvolumen von satten 300 Mio Euro werden bis 2030 neuartige, stufenlos regelbare Stoßdämpfer-Ventile erzeugt.
Das neue Hightech-Ventil von Kendrion ermöglicht eine variable, adaptive Stoßdämpfung, die jederzeit auf unterschiedliche Fahrsituationen sowie die Beschaffenheit des Untergrunds reagiert. Dadurch wird nicht nur der Fahrkomfort sondern auch der Treibstoff-Verbrauch optimiert, ein Fakt, das zu einem geringeren CO2-Ausstoß führen soll.
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