17.07.2016, 09:28 Uhr

Sommerfest bei Stainzer Glaskünstlerin Grete Faßwald

Auffallender Farbtupfer als Ergänzung zum Grün des Gartens
Stainz: Atelier Faßwald |

Im Mittelpunkt stand Design für Wohnung, Haus und Garten.

G’scheite Sprüche und Texte, wie etwa jene aus den verschiedenen Auflagen des Stainzer Literatursommers, bildeten beim Sommerfest der Glaskünstlerin Grete Faßwald einen beliebten Hingucker. Eingearbeitet in geschmolzene Flaschen mit Uhrwerk zeigten sie an, was es geschlagen hat: It’s wine o’clock! oder Zeit is fia a Bier!
Wie immer bot das Sommerfest einen bunten Streifzug durch das kunsthandwerkliche Schaffen der Stainzerin. Feingliedriger Schmuck war ebenso zu finden wie dickbauchige, bunte Glaskugeln und spitze Glaskreationen als Design für Haus und Wohnung. Der Garten war in erster Linie auffälligen Skulpturen, die Farbe in das Grün brachten, gewidmet. Vorsorglich ausgeschaltet ließ Grete Faßwald den Schmelzofen, da sie sich ansonsten weniger um ihre Gäste hätte kümmern können. Denn der Kontakt zu den Besuchern sollte im Mittelpunkt stehen. Bei einem guten Tröpferl oder einen Stück Marillenkuchen ging es doch leichter, sich gemeinsam mit den Gästen in die Aussagekraft der präsentierten Arbeiten zu vertiefen. „Dieses Relief wurde in Fusingtechnik hergestellt“, zeigte sie auf ein fertiges Werkstück, das demnächst Platz in einem Badezimmer finden wird.
Mit dem Zuspruch durfte Grete Faßwald zufrieden sein. „Ich schätze ihre Arbeit“, war "Kleine"-Redakteurin Helena Wallner auf der Suche nach einer Bereicherung für ihren Garten, für den sie den Begriff Refugium reserviert hat. Ähnlich das Motiv von Petra Köstenbauer: „Er ist eine gepflegte Wildnis“, schätzt sie ihren Garten wegen seiner gemütlichen Atmosphäre zum Verweilen.
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