17.03.2016, 13:01 Uhr

Copa Cagrana Neu: Mehr Beachflair in der Donaustadt

Bezirkvorsteher Ernst Nevrivy, Umweltstadträtin Ulli Sima und Architekt Albert Wimmer (v.l.) bei der Präsentation der CopaNEU.

Neue Pläne für das Ufer an der Neuen Donau: Sandflächen, Liegestühle und Foodtrucks sollen die Copa Cagrana zum Freizeitparadies machen.

DONAUSTADT. Viele Grünflächen, Palmen, Wasser, Strand und die Verbindung der drei vorhandenen Ebenen – so sehen die Pläne für die CopaNEU aus.
Das insgesamt drei Hektar große Freizeitareal mit der 300 Meter langen Wasserfront wird in den kommenden Jahren mit unterschiedlichen Nutzungsbereichen und vielen Freiflächen in einen Wohlfühlort für alle Wiener verwandelt. "Ein gelungener Mix, der verbindet statt trennt" – unter diesem Motto fasst Umweltstadträtin Ulli Sima das Konzept für die CopaNEU zusammen.

Einen konkreten Zeitpunkt für die Finalisierung der CopaNEU will Sima noch nicht nennen. Vorrangig sei jetzt, einen Masterplan zu erstellen, der Grundlage für die Flächenwidmung ist. In den kommenden Jahren werden dann alle weiteren Maßnahmen Schritt für Schritt umgesetzt. Fest steht schon jetzt, dass der Copa Beach, der bereits im letzten Sommer für Strandfeeling an der Donau gesorgt hat, heuer mit Sandflächen, Liegestühlen und Sonnenschirmen sowie Food Trucks erweitert wird.

Ganzjährige Nutzung der CopaNEU

Schwerpunkt bei allen Ideen ist dabei die ganzjährige Nutzung der CopaNEU. Sima: "Was wir in jedem Fall garantieren möchten, ist die Begehbarkeit der Copa Cagrana auch während der Bauarbeiten. Sie soll zu jedem Zeitpunkt erlebbar sein." Besonders erfreut über die Entwicklung zeigt sich auch Donaustadts Bezirksvorsteher Ernst Nevrivy: "Endlich kann ich auch von der Copa Cagrana schwärmen, wenn ich betone, wie schön und lebenswert die Donaustadt ist. Damit ist der Bezirk perfekt!"

Geschiche der Copa Cagrana

Im Oktober 2010 hat die Stadt Wien eine Räumungsklage gegen den Generalpächter der Copa Cagrana, Norbert Weber, eingebracht. Im Feburar 2015 hat die Stadt Wien in erster Instanz Recht bekommen und im vergangenen Herbst auch in zweiter Instanz gewonnen. Im Sommer 2015 wurden sieben nicht genehmigte Lokale, die im Hochwasserbereich lagen, auf Kosten des Generalpächters entfernt.

Im Juli 2015 wurden die neuen ganzjährigen Lokale, ein mexikanisches und ein griechisches Restaurant, eröffnet. Zudem wurde der Copa Beach mit einer Sandfläche und Liegestühlen für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Am 27. Oktober 2015 wurde die endgültge Räumung der Copa Cagrana durch den Generalpächter vom Landesgericht Wien bestätigt. Im Februar 2016 wurde mit der endgültigen zwangsweisen Räuung sowie dem Abriss der Lokale begonnen. In den kommenden Jahren entsteht an den vorhandenen Freifächen schrittweise die CopaNEU.
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