15.03.2016, 14:36 Uhr

Gewinner des Ideenwettbewerbs für nachhaltige Mobilität in der Seestadt gekürt

Aus 71 wurden neun: Die Gewinner des Ideenwettbewerbs für Mobilität wurden geehrt. (Foto: Foto: Luzia Puiu)

Neun vielversprechende Projekte wurde auserkoren, die mit dem 25.000 Euro aus dem Mobilitäsfonds umgesetzt werden.

DONAUSTADT. Die Gewinner sind vielfältig: Zuhause in Seestadt Umgebung von Michael Bauer; die Karte für Fuß- und Radtouren von Maria Leitner; die Nord Süd Radroute der Radagenda 22; Noch 5 min bis U2 losfährt… von media0pera; Sitzen bei Busstation von Christophorus Ableidinger; Radanhänger nach Bedarf von United in Cycling; Triplett- Kindersitz von Marion Oberleiter; Lastenfahrradtraining von Herlinde Anna Pissarek und die Seestadt-Schlange von raumstudien OG – Perwein & Steidl.

Sie alle dürfen in den nächsten Monaten gemeinsam mit dem Stadtteilmanagement Seestadt aspern sowie der Wien 3420 AG und dem aspern Beirat ihre Projekte umsetzen. Die Finanzierung: Je 25.000 Euro aus dem Mobilitätsfonds.


71 Projekte wurden eingreicht

Zwischen Oktober und November gab es ingesamt 71 Einreichungen, großteils von den Bewohnern der Seestadt Aspern. Die meisten Einreichungen beschäftigten sich mit dem Thema Radfahren, gefolgt von Ideen zu Carsharing oder Mobility Apps. Rund ein Monat lang konnten die Bewohner der Seestadt selbst über die eingereichten nachhaltigen Mobilitätsideen abstimmen. Aus den 522 abgegebenen Stimmen taten sich zehn Projekte hervor. Diese zehn Projekte werden extra prämiert und mit Einkaufsgutscheinen für Unternehmen in der Seestadt belohnt. Darunter sind unter anderem ein Carsharing System für die Seestadt, eine Smartphone App für Mobilität oder eine Idee zum Ausbau der Straßenbahnlinie 26 zu finden.

„Wir freuen uns sehr über das große Interesse am Wettbewerb und der Vielfalt an nachhaltigen Mobilitätsideen für aspern Seestadt“, so Wencke Hertzsch, Projektleiterin vom Stadtteilmanagement Seestadt aspern. „Als Stadtteilmanagement schaffen wir mit dem Ideenwettbewerb zusätzliche Mitgestaltungsangebote und zeigen auf, was aus Sicht der Alltagsmobilität zusätzlich benötigt wird. BewohnerInnen in den Entscheidungsprozess miteinzubeziehen kam besonders gut an.“
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