22.03.2016, 15:24 Uhr

Langes Warten auf Hundekotsackerl in der Podhagskygasse

Ulrike C. und ihre Tochter wünschen sich, bald wieder ohne Angst vor Hunden und deren Hinterlassenschaften die Grünfläche nutzen zu können.

Die Verschmutzung durch Hunde hat in der Wodiczkagasse und Podhagskygasse empfindlich zugenommen. Abhilfe sollen neue "Sackerl-fürs-Gackerl"-Spender schaffen.

DONAUSTADT. Das ganze Jahr über wird der Streifen zwischen Wodiczkagasse und Podhagskygasse von den Anrainern als Gemeinschaftsfläche genutzt. "Die Kinder spielen mit dem Ball und lassen Drachen steigen, auch Grillfeste hat die Nachbarschaft hier schon gefeiert", erklärt C. Die von der MA 49 verwaltete Grünfläche ist als dauerhafte Erholungszone vorgesehen, erst kürzlich wurden hier mehrere Reihen Bäume gepflanzt.

Was allerdings fehlt, sind verantwortungsbewusste Hundehalter. "Mit der Fertigstellung einer größeren Siedlung gegenüber sind 2014 viele neue Anrainer mit Hunden eingezogen. Aufgrund von deren Faulheit können die Kinder hier eigentlich nicht mehr spielen", so die besorgte Anrainerin. Sowohl die fehlende Entsorgung des Hundekotes als auch das Ignorieren der Beisskorb- und Leinenpflicht würden zu unangenehmen und potenziell gefährlichen Situationen führen.

"Sackerl fürs Gackerl" kommt

Die von den Anrainern eingeschaltete MA 49 versichert, Maßnahmen zu ergreifen: "Die Polizei wurde zu den Umständen auf besagten Flächen informiert sowie die WasteWatcher angefordert um mehr Kontrollen durchzuführen."
Seitens der Bezirksvorstehung freut man sich, dass noch diese Woche ein Sackerl-fürs-Gackerl-Spender vor Ort installiert wird und Wiesenstecker angebracht werden.
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