31.05.2016, 09:56 Uhr

Nachbarschaftliche Hilfe durch die "Grätzeleltern"

Grätzeleltern im 22. Bezirk: Shehab Roshdy, Renate Mahler und Gerhard Wobner (v.l.).

Die Grätzeleltern bieten rasche und umkomplizierte Nachbarschaftshilfe in Donaustadt.

DONAUSTADT. Warum ist meine Stromrechnung so hoch? Und wie funktioniert das eigentlich mit der Familienbeihilfe? Bei solchen und ähnlichen Fragen leisten die geschulten Grätzel-eltern der Caritas Wien Stadtteilarbeit rasch und unkompliziert Hilfe.

Sie geben zu vielfältigen Themen, von der Gesundheitsförderung bis zu finanziellen Notlagen, erste Beratung. "Es geht darum, niederschwellige Hilfe anzubieten, die alle erreicht", so Magdalena Hubauer von der Caritas Stadtteilarbeit.


Know-how weitergeben

Die Jungpensionistin Renate Mahler ist seit einem Jahr in der Donaustadt als Grätzelmutter im Einsatz. "Wenn man lange wo wohnt, kann man das Know-how weitergeben", so Mahler. Für ihren Kollegen Gerhard Wobner ist der Bezug zum Wohnort ebenfalls zentral. "Ich habe mich gefragt, wie man sich füreinander engagieren kann, und wollte dabei im Norden Wiens bleiben", so der Grätzelvater.

Shehab Roshdy hat als studierter Architekt mit Vorliebe für Jus und IT besondere Schwerpunkte in seiner Beratungstätigkeit. Oft informiert er über Antragsfristen oder begleitet bei Amtswegen. Bezirksvorsteher Ernst Nevrivy zeigt sich von dem ehrenamtlichen Engagement beeindruckt: „Ich finde es großartig, wenn sich Donaustädter für ihre Nachbarschaft einsetzen!“

Startschuss 2013

Seit 2013 nehmen alle sieben "Gesunden Bezirke" der Wiener Gesundheitsförderung an diesem Projekt teil. Im 2., 5., 10., 16., 20., 21. und 22. Bezirk sind nun ehrenamtliche, geschulte Grätzeleltern im Einsatz.
0
1 Kommentarausblenden
42
Norbert Kainc aus Donaustadt | 01.06.2016 | 07:43   Melden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.