19.04.2016, 16:01 Uhr

Schnellfahrer- und Parkplatzproblem in der Podhagskygasse

Podhagskygasse: Gemeinschaftliche Verladetätigkeiten in 2. Spur
Wien: Podhagskygasse |

Seit Bezug der neuen Wohnhausanlagen gegenüber Einfamilien- und Kleingartenwohnhäusern hat sich in der Podhagskygasse Vieles zum Nachteil für die bisher dort wohnenden und Ruhe gewohnten Bewohner entwickelt.

In dieser etwa 250 Meter langen Sackgasse wird durch viele rücksichtslose Bewohner - fast ausschließlich der neuen Anlagen - die dort geltende 30er Beschränkung missachtet und die zulässige Geschwindigkeit bei weitem überschritten. Gefährlich vor allem für die vielen dort lebenden Kinder. Die durch das viel zu hohe Tempo entstehende Lärmentwicklung der Autos ist vor allem den an der Straße wohnenden Mietern ein Dorn im Auge.

Vor allem wegen der Sicherheit, aber auch zur Lärmminderung (Gärten grenzen an die Straße) wären Maßnahmen zur Reduzierung des dort gefahrenen Tempos dringend erforderlich. Eine Begegnungszone (Tempo 20) wäre meines Erachtens der Idealfall, aber z.B. auch Bodenschwellen an geeigneten Stellen kombiniert mit 30er Piktogrammen würden wahrscheinlich die Situation verbessern.

Ein Problem sind auch die nunmehr große Anzahl von Bewohnern, die auf der Suche nach einem der raren Parkplätze in der Podhagskygasse mehrmals an den Gärten der Kleingartenwohnhäuser vorbeifahren. Auch werden immer wieder Ladetätigkeiten vor diversen Einfahrten bzw. in 2. Spur stehend verrichtet. Viele Kleintransporter bleiben dort auch über Nacht geparkt und machen dadurch das Parkplatzproblem noch prekärer. Die Lärmentwicklung der Ladetätigkeiten gleicht zeitweise der eines Supermarkt-Parkplatzes, und das vor unserem Garten.

Eine Einbahnregelung in der etwa 100 Meter entfernten Wodiczkagasse würde eine Verbesserung dieser Parkplatzmisere bewirken, da dann wieder genügend Restfahrbahnbreite vorhanden wäre, um dort parken zu können.
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