21.03.2016, 07:54 Uhr

Ausstellung: Street-Art fürs Wohnzimmer

Reinhold Straßers Bilder entstehen mit Hilfe von Schablonen und erinnern an Graffiti.

PRAMBACHKIRCHEN. „Wer will, darf es auch Graffiti nennen.“ steht auf der Homepage des Waizenkirchner Lehrers Reinhold Straßer (48). „Hausmauern werden von mir aber verschont. Die Bilder entstehen in meiner Werkstätte und finden danach bei Gefallen einen Platz an der Wand.“

Stencil (engl. für Schablone) bzw. Schablonenkunst ist eine Bezeichnung für Graffiti oder Street-Art, die mit Hilfe von Schablonen angebracht werden.

Im Gegensatz zum freihändigen Graffito benötigt das Stencil die Anfertigung der Schablonen. Diese werden in der Regel aus Pappe, aber auch aus Kunststoff oder laminiertem Papier gefertigt und eignen sich dann für eine häufige Wiederholung eines Motivs.

Die Technik der Erstellung von Motiven mittels einer Schablone ist so alt wie das künstlerische Schaffen der Menschheit selbst. Bereits die Steinzeit-Menschen spritzten Farbe beispielsweise über ihre Hände, die sie an eine Wand hielten, und erzeugten auf diese Weise ein Negativabbild. Schablonenmalerei wird seit Jahrhunderten auch verwendet, um Wände, Möbel und andere Gegenstände zu dekorieren.

Das Stenciling als Kunstform entstand in den späten 1970er-Jahren in der Punkkultur unter anderem in Amsterdam und hatte seine erste Blütezeit in den 1980er-Jahren in Paris.

Von 21. März bis 8. April stellt Straßer mehr als 50 Bilder in der Raiffeisenbank Prambachkirchen aus. Diese können auch außerhalb der Öffnungszeiten und auf der Homepage www.reinholdstrasser.jimdo.com besichtigt werden.
Ein Viertel des Verkaufserlöses geht an die Gesellschaft für MPS (MukoPolySaccharidosen).
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