08.07.2016, 13:50 Uhr

Sicherheit auf Arbeit groß schreiben

Die Spitze der OÖ AUVA, Erhard Prugger (1. v. l.) und Marina Pree-Candido (2. v. l.), bei Gustav Arthofer (2. v. r.) in Eferding.
Eferding: goldenberg |

Die AUVA setzt auf Prävention, Behandlung, Rehabilitation und, im Fall der Fälle, Entschädigung.

EFERDING (raa). "Sicher und gesund am Arbeitsplatz", so lautet die Devise der AUVA als soziale Unfallversicherung. Die AUVA sieht sich selbst als starken Partner für Betriebe bei der Gestaltung und Optimierung sicherer und gesunder Arbeitsplätze. Als Beispiel für ein erfolgreiches Unternehmen, in dem die Bedürfnisse der Mitarbeiter in die Arbeitsplatzgestaltung mit einfließen, wählte die AUVA das Beton-, Kies- und Baggerungsunternehmen Gustav Arthofer in Eferding für ein Pressegespräch. Der Vorsitzende Erhard Prugger und die Direktorin der AUVA-Landesstelle Linz Marina Pree-Candido stellten die vier Grundsäulen vor: Prävention, Unfallbehandlung, Rehabilitation und Entschädigung.
"Bei uns im Betrieb gibt es jede Menge Gefahrenquellen", so Gustav Arthofer. "Doch bei uns gibt es nur noch sehr, sehr wenige Unfälle, und darauf bin ich stolz." Die meisten Unfälle, da ist sich Arthofer mit Vertretern der AUVA einig, "passieren aus 'Betriebsblindheit'". Statis-tisch gesehen haben jüngere Mitarbeiter bis zu 25 Jahren das größte Risiko, in einen Arbeitsunfall verwickelt zu sein. "Die zweite Risikogruppe, wenn auch kleiner, sind die Älteren, die sich einer vermeintlichen Routine hingeben, die gefährlich werden kann", erklärt Pree-Candido. Nicht immer sei es, so die Direktorin der AUVA weiter, einfach, die Mitarbeiter oder auch die Firmenchefs von der Bedeutung des Arbeitsschutzes zu überzeugen: "Die Leute müssen den Glauben haben, dass diese Dinge eine Berechtigung haben und man es ja für sich selbst tut."
Obwohl sich die Arbeitsunfälle seit den 1970er-Jahren halbiert haben, gibt es noch genügend Fälle, die durch die AUVA betreut werden. Das geschieht etwa im UKH Linz. Das kleine, aber hochmodern ausgestattete Krankenhaus wird von der AUVA betrieben und letztlich von den Beitrag zahlenden Unternehmen finanziert. "Mitunter schon im Krankenhaus greift dann unsere dritte Säule, die Rehabilitation", so Pree-Candido. Getreu dem Motto "Alles aus einer Hand" folgt zu guter Letzt die finanzielle Entschädigung nach Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten. "Das ist unsere eigentliche #+Existenzberechtigung als ältes-te Sozialversicherung Öster-reichs", erläutert Prugger.
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