23.05.2016, 13:30 Uhr

Marktcheck – Familie Wagner nimmt Hofer unter die Lupe

Der nächste Einkauf führte Familie Wagner zu Hofer:

Im Grunde gehen wir gern in diesen Supermarkt, da die Lebensmittel doch (noch) ein wenig günstiger sind, als in den anderen Ketten.

Mit geöffneten Augen

Wir mussten sehr genau hinsehen, um burgenländische Ware zu finden.
In der Brotabteilung wurden wir leider nicht fündig. Dass es aus Österreich kommt, erkennt man auf dem ersten Blick, aber eine genauere Angabe findet man dennoch nicht. Wobei ein selbst gebackenes Brot oder ein frisches aus der Bäckerei ohnedies bevorzugt wird.

Obst und Gemüse

Unser Hauptaugenmerk lag per se auf Obst und Gemüse. Auf den meisten ist deutlich zu sehen, dass sie aus Österreich kommen. So wie eigentlich alles, bis auf Früchte, die hierzulande nicht oder noch nicht wachsen.

Da kommt mir wieder der Gedanke, ob es tatsächlich notwendig ist, Weintrauben aus Spanien oder gar von weiter her zu kaufen? In einigen Monaten sind sie auch bei uns reif. Vor allem finde ich, dass Obst und Gemüse umso besser schmecken, wenn man sie zur Saison kauft und nicht das ganze Jahr über bekommt. Es hat etwas Exklusives.
Und fühlt man sich nicht wohler, wenn der ökologische Fußabdruck so gering wie möglich ist?

Es bedurfte doch ein genaueres Hinsehen, um zu erkenne, woher das Gemüse kommt. Dennoch wurden wir fündig. Eissalat, Paprika und Kohlrabi sind aus der Region, genauer gesagt aus Wallern beziehungsweise aus St. Andrä. Wie so oft ist alles in Kunststoff eingepackt, was den Einkauf für uns schon wieder unattraktiver macht. Da wir seit längerem Versuchen unnötigen Müll zu vermeiden und Gemüse und Obst in Folie zu verpacken, ist definitiv nicht notwendig. Gewaschen wird es vor dem Verzehr daheim ohnehin.

Magere Ausbeute

In den Einkaufswagen wanderte nur der Kohlrabi, obwohl er eingeschweißt war. Aber der Lust darauf hat gesiegt.
Eine Stunde später habe ich es ein wenig bereut, da im Bauernladen frischer Kohlrabi aus der Landwirtschaftschule zum Verkauf angeboten wurde.

Viel mehr wurde es dann auch nicht.
Wurstwaren, Milchprodukte und Co werden nicht regional angeboten.

Nach und nach kristallisieren sich unsere bevorzugten Einkaufsstätten heraus. Durch das Durchforsten der einzelnen Supermärkte haben wir mittlerweile einen sehr guten Überblick und die Fahrerei von einem Geschäft zum anderen nimmt langsam ein Ende

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