29.07.2016, 13:08 Uhr

Der Low Carb Burger von Mc Donalds - ein Selbstversuch

Der neueste Fastfood / Streetfood Trend wird jetzt gesund!

Nachdem ich leidenschaftlich Burger esse, und immer auf der Suche nach neuen Streetfood Burgern bin durchsuchte ich das Netz nach neuen Burgerkreationen.

Der Trend

Diesmal hatte ich etwas ganz spezielles im Auge. Den so genannten "Low Carb-Burger". Ursprünglich bereits seit mehreren Jahren bei diversen Streetfood Trucks in Amerika erhältlich, und auch selbst vor mehreren Monaten in Denver getestet, so war ich gespannt ob es dieser Trend auch über den großen Teich ins idyllische Österreich geschafft hatte.

Was ist ein Low Carb Burger?

Ein 2Low Carb-Burger" versucht durch das gezielte weglassen von Kohlenhydraten gesünder zu sein als seine Artgenossen. Die meisten Kohlenhydrate im Burger stecken zweifelsohne im Brot bzw. in den Saucen. Diese Burger werden daher meist ohne Brot oder Sauce zubereitet.

BACKUP!!! Ein Burger ohne Brot? Wie geht das?

Man nehme zwei Salatscheiben und gebe die restlichen Zutaten des Burgers einfach dazwischen. So einfach - fertig und Punkt.

Nunja, ob das essbar ist? Auch mit zwei Händen? Oder brauch ich nun Besteck um den Fastfood Klassiker unterwegs zu essen? Ob das auch geschmacklich klappt?

Der Selbstversuch

Mc Donalds Österreich oder umgangssprachlich in meinem Grätzl besser bekannt als Mc'Do wirbt mit dem Low-Carb Burger im Rahmen ihrer MyBurger Initiative. Kurz zur Erinnerung, vor 2 Wochen begab ich mich durch die unzähligen Werbungen geblendet zu Mc'Do, um mir meinen persönlichen Burger zamzustellen.

Nunja, 10 Minuten warten und 14,90€ später bekam ich meinen Burger. Ja 14,90€ kostet ein individuell zusammengestellter Burger bei Mc'Do ohne Getränk und ohne Fritten. Ein Cheesburger kostet gerade mal 1€... D.h. Würde ich 14 Cheesburger bekommen zum Preis eines MyBurgers. Wie das geht? Man nehme alle Zutaten und am Besten 4 Fleischpattys.

Allerdings wollte ich dieses mal zu Low-Carb auch Low-Budget gehen!
Trotzdem konnte ich der Versuchung nicht wieder stehen und landete für den Finalen Burger bei 6,50€.

Mein Burger: 2x Fleisch, 2x Schmelzkäse, Original Burger Sauce, 1x Ruccola. 1x Bacon, 1x Zwiebel, 1x Tomate.

Das Fazit

Schlecht war der Burger nicht, allerdings gewöhnungsbedürftig. Einerseits kann man ihn nicht mit den Händen essen wie einen klassischen Burger, andererseits fehlt einfach das Brot.

Das positive dabei ist, dass man sich nicht so voll fühlt wie bei einem normalen Burger. Allerdings ist Low Carb nicht immer gut. Der Körper braucht nun mal Brennstoff und das sind Kohlenhydrate.

Und ob der Low Carb Burger einen klassischen Burger ersetzen kann, muss jeder für sich entscheiden.
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