24.05.2016, 14:31 Uhr

Berlakovich: Durchstarten der Jungbauernschaft mit neuem Obmann Martin Öhler - Aktionstag „OPEN BAUERNHOF“

Die burgenländische Jungbauernschaft ist ein wichtiger Teil des Burgenländischen Bauernbundes. Sie steht für den Nachwuchs in der heimischen Landwirtschaft und dessen Mitgestaltung des ländlichen Raums.

Mit Stefan Kast stand 6 Jahre ein erfahrener Mann an der Spitze der Jungbauern im Burgenland. Er hat mit April 2016 die Leitung an Martin Öhler übergeben. Stefan Kast wird sich verstärkt seinen Tätigkeiten als Obmann der Österreichischen Jungbauern auf Bundesebene widmen. Der Burgenländische Bauernbund dankt Stefan Kast für seine Arbeit und wünscht ihm alles Gute für die Zukunft.


Neuer Mann an der Spitze der Jungbauern Burgenland


Martin Öhler ist Student an der Universität für Bodenkultur und stammt aus St. Andrä am Zicksee. Er sammelte bereits politische Erfahrungen auf Hochschul- und Gemeindeebene.

Als Hofübernehmer des elterlichen Betriebes ist er bestens mit den Anliegen der Jungbauern vertraut.

In Österreich sind 11% der Betriebsleiter unter 35 Jahre. Somit liegt unsere Landwirtschaft an dritter Stelle in Europa. Im Burgenland liegen wir bei 6,2%.

„Wir brauchen mehr Junglandwirte. Diese sollen ihre fachliche Kompetenz und neue Ideen einbringen und so die Zukunft mitgestalten. Wir wollen mit der Jungbauernschaft im Burgenland durchstarten. Martin Öhler steht für diesen Start.
Gemeinsam wollen wir die Junglandwirte und Hofübernehmer im Burgenland servicieren, ein Sprachrohr der jungen Landwirtschaft sein und so den bäuerlichen Nachwuchs fördern“ sagt Landesobmann Niki Berlakovich.

Um die Jungbauern zu unterstützen braucht es konkrete Maßnahmen. „Bei der letzten Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik hat Österreich ein spezielles Programm für die Unterstützung von bäuerlichen Jungübernehmern fixiert.
Letzte Woche beschloss der Nationalrat auch die Erweiterung der Dürre- und Frostversicherung. Ebenfalls beschloss der Nationalrat eine Soforthilfe für frostgeschädigte Bauern“ so Niki Berlakovich.

Die Bereitstellung der beschlossenen Bundesmittel ist von der Co-Finanzierung des jeweiligen Bundeslandes im selben Ausmaß abhängig.

„Der Bund hat seinen Teil getan, worauf wartet das Land? Wieviel Dürren und Frostkatastrophen braucht die Landesregierung noch, um zu handeln. Durch das Zögern des Landes werden auch die burgenländischen Jungbauern schlechter gestellt gegenüber ihren Kollegen in anderen Bundesländern, die diese Unterstützung bereits beschlossen haben“, drängt Niki Berlakovich auf mehr Aktivität seitens der Burgenländischen Landesregierung.

5. Juni - Aktionstag „OPEN BAUERNHOF“


Am 5.Juni 2016 lädt die österreichische Jungbauernschaft unter dem Titel „OPEN BAUERNHOF“ zum Tag der offenen Bauernhoftür.

„Dieser Tag soll den Konsumenten einen Einblick in den bäuerlichen Alltag geben. Fern jeder Werbeidylle kann der interessierte Besucher die tägliche Arbeit und die Leistungen am landwirtschaftlichen Betrieb kennenlernen“ so Martin Öhler.

Mit diesem Aktionstag soll unrealistischen Bildern über die Landwirtschaft entgegengewirkt werden. Gleichzeitig soll auch die Qualität der heimischen Produktion in den Vordergrund gerückt werden. Österreichische Landwirte unterliegen strengsten Umwelt- und Tierschutzstandards und produzieren Lebensmittel auf höchstem Niveau. Gentechnikfreiheit in der landwirtschaftlichen Produktion ist auf unseren Betrieben gelebte Praxis.

„Darum ist es besonders wichtig ein breites Spektrum der landwirtschaftlichen Produktion vorzustellen. Das Burgenland kann hier mit unterschiedlichsten Betrieben aufwarten. Es können Ackerbaubetriebe, tierhaltende Betriebe, Direktvermarkter und andere besucht werden“, erklärt Martin Öhler.
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