09.01.2017, 11:24 Uhr

Keine offizielle Freigabe: Eislaufen am Neusiedler See „sehr gefährlich"

Bei traumhaftem Wetter genossen am Samstag viele Menschen das Eis am Neusiedler See. Offiziell freigegeben ist es allerdings nicht
BREITENBRUNN/RUST/MÖRBISCH (ft). Am Wochenende wimmelte der Neusiedler See nur so vor Eisläufern. Dabei begaben sich diese auf – im wahrsten Sinne des Wortes – sehr dünnes Eis: Das Betreten der über 320km² großen Natureisfläche läuft auf eigene Gefahr, von den Tourismusverbänden und Strandbädern in Breitenbrunn, Rust und Mörbisch gibt es keine offizielle Freigabe.

"Sehr gefährlich"

Das Eislaufen in der Ruster Bucht sei trotz der tiefen Temperaturen und einer stellenweisen Eisdicke von zwölf Zentimetern "sehr gefährlich", wie es aus dem Tourismusverband der Freistadt heißt. "Es gibt noch zu viele offene Stellen und durch den Schneefall kann man die dünnen Eisflächen nicht erkennen."

Letzte Freigabe vor drei Jahren

Auch in den Strandbädern von Breitenbrunn und Mörbisch lässt man die Eisläufer nur auf eigene Gefahr aufs Eis: "Aufgrund der Strömungsverhältnisse gibt es bei uns noch zu viele offene Stellen", erklärt etwa das Tourismusbüro in Mörbisch.
Dabei ist die Bevölkerung des Bezirks das Warten auf eine offizielle Freigabe ohnehin schon gewohnt: Die letzte gab es nämlich bereits vor drei Jahren.

Eingebrochen im Eis – Was ist zu tun
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