10.05.2016, 11:11 Uhr

Marktcheck Merkurmarkt

Mit offenen Augen einkaufen, ist nun die Devise. So entdeckt man weit mehr, als man für möglich gehalten hat. Nachdem wir selbst ein wenig irrend durch die Läden gehen, versuchen wir die Besonderheiten herauszupicken und zu dokumentieren.

MERKURMARKT bietet viel Regionalität. Es ist gut gekennzeichnet, sodass man auf dem ersten Blick erkennt, woher die Lebensmittel stammen.

Obst & Gemüse

Mit dem Schild »Da komm’ ich her!« lassen sich heimische Obst- und Gemüsesorten bequem finden.
Wobei es im Moment mehr Produkte aus dem Machfeld gibt, als aus dem Burgenland. Aber Gurke, Paprika und Kopfsalat haben wir dann doch erspäht.

Vielfalt regionaler Waren

Der Lebensmittelmarkt bietet zudem auf dem »Bauernmarkt« weitere Waren aus unserer Umgebung an.

Zu finden sind dort der Kittseer Marillennektar, Seewinkler Traubensaft und die Säfte von Pankl aus Pöttsching. Das Golser Bier steht daneben, wie diverse Liköre.
Marmeladen, Chutneys, Pesto und Sugo von Hausensteiner aus Kobersdorf und den LyLys Honig aus dem Leithagebirge haben wir ebenso entdeckt. Am selben kleinen Stand findet man außerdem das Mehl der Schedlmühle, Teigwaren von Werkovits und Bischof, aber auch die Produkte vom Gurken Prinz.

Brot, Wurst & Eier

Das Brot ist wie in der Obst- und Gemüseabteilung mit dem burgenländischen Wappen gekennzeichnet.

An der Wursttheke findet man ebenso das »Bauernmarkt«-Schild. Wagenhofer aus Zemendorf bietet dort Blunzn, Bratenschmalz, Schmalz, Dürre und Presswurst an.

Zudem gibt es im Merkurmarkt die Werkovits-Eier zum Selbstnehmen. Kunststoff oder Pappbox kann einfach nach gewünschter Menge befüllt werden, bevor es zur Kasse geht.

Seewinkler Naturreis

An heimischen Weine mangelt es in den Supermärkten auf alle Fälle nicht.
Das Besondere, das wir hier gefunden haben, ist der Seewinkler Naturreis. Obwohl wir danach eine Weile suchen mussten, da er ungewöhnlicherweise neben Gemüse und Co in einem Korb liegt.

Ein Einkauf hier kann so mitunter doch ein wenig länger dauern, allerdings sind wir mit dem Ergebnis zufrieden.

Man merkt, dass immer mehr Leute und auch der Handel bewusster mit unseren wertvollsten Ressourcen umgehen. Der Trend nach regionalen Produkte zu greifen, steigt definitiv und wenn sie einem noch nett präsentiert werden, nimmt man sie liebend gern.

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