24.08.2016, 13:46 Uhr

Sanierung der NMS Rosental in Eisenstadt

Bürgermeister Mag. Thomas Steiner, Bauausschuss-Vorsitzende GR Ruth Klinger-Zechmeister (l.), Schulausschuss-Vorsitzende GR Birgit Tallian und NMS-Lehrerin Petra Oberhauser (r.) machten sich ein Bild vom Baufortschritt in der Neuen Mittelschule Rosental.
Eisenstadt: NMS Rosental |

Eisenstadt ist die burgenländische Bildungsstadt schlechthin. Den Kindern und Jugendlichen steht für ihre Ausbildung ein umfangreiches Angebot mit den wichtigsten Schultypen zur Verfügung. Laufende Investitionen seitens der Stadtgemeinde in die Bildungsinfrastruktur sind notwendig, um den hohen Standard und den steigenden Erwartungen gerecht zu werden.

Zurzeit werden gerade die Neue Mittelschule Rosental und die Polytechnische Schule mit einem Gesamtvolumen von 4,4 Millionen Euro saniert. Der Um- und Ausbau erfolgt dabei auf zwei Etappen, um den Schulbetrieb aufrechterhalten zu können. Im ersten Abschnitt des Projekts – welcher in der Ferienzeit gestartet wurde – werden notwendige Adaptierungen vorgenommen, die den Brandschutz, die Elektrotechnik, die Haustechnik sowie die Bauphysik betreffen. So werden derzeit nach Erfordernis Wand-, Boden- und Deckenflächen des Gesamtobjekts saniert bzw. in Stand gesetzt, Türblätter erneuert sowie die Schließanlage erweitert und adaptiert.

„Für den ersten Teil des Projekts werden rund 2,2 Millionen Euro in die Hand genommen. Eine Investition die notwendig ist, um sowohl den Schülern als auch den Lehrern die optimale Umgebung bieten zu können“, erklärt Bürgermeister Mag. Thomas Steiner.

In einer zweiten Bauphase soll, sofern das Land das Schulbaudarlehn genehmigt, ein Zubau errichtet werden, der als räumliche Erweiterung des Konferenzzimmers fungiert und so ausreichend Platz für die tägliche Arbeit der Lehrerinnen und Lehrer bietet.

Der Grundsatzbeschluss für die Sanierung der NMS wurde vom Gemeinderat der Landeshauptstadt bereits am 25. März 2015 beschlossen. Dem Beginn der Sanierungsarbeiten gingen umfangreiche Planungsarbeiten voraus.

Von der Kinderkrippe bis zur Fachhochschule

Eisenstadt bietet eine Vielzahl an Betreuungs- und Ausbildungseinrichtungen. Beginnend von den zwei städtischen Kinderkrippen über die sechs städtischen Kindergärten und drei Volksschulen bis hin zur Allgemeinen Sonderschule, der Neuen Mittelschule sowie der Polytechnischen Schule fungiert die Stadtgemeinde als Schulerhalter zahlreicher Objekte. Hinzu kommen noch die Bundes- und Privatschulen sowie die Studiengänge an der Pädagogischen Hochschule und die Fachhochschule.

Seit der Errichtung der Volksschule in Kleinhöflein im Jahr 2008 investierte die Stadtgemeinde über 10 Millionen Euro in den Um-und Ausbau der Schulinfrastruktur. Das größte Projekt war dabei sicherlich die Sanierung der Volksschule in der Bahnstraße: Rund 4,5 Millionen wurden hier investiert.

Zahlen, Daten und Fakten zum Schulbeginn

Rund 8000 Schüler und Studenten bevölkern nach dem baldigen Ende der Sommerferien wieder die Landeshauptstadt. Insgesamt besuchen 589 Kinder die drei Eisenstädter Volksschulen aufgeteilt in 24 Klassen. Davon sind 139 Taferlklassler. Die VS Eisenstadt begrüßt 73 neue Schülerinnen und Schüler aufgeteilt auf drei Klassen, St. Georgen hat 20 neue Kinder und Kleinhöflein 46 aufgeteilt auf zwei Klassen. Immer größer wird der Zuspruch zum Tagesheim-Angebot. Hier wurden für das kommende Schuljahr über 330 Anmeldungen registriert.
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