26.04.2016, 13:38 Uhr

Tschernobyl-Gedenken im Burgenland

Gedenken an Tschernobyl: Kultur und Politik im KUZ Eisenstadt (Foto: LMS)

Europaweiter Ausstieg aus der Atomkraft gefordert

EISENSTADT. Heute vor 30 Jahren geschah die bislang größte atomare Katastrophe der Menschheit. Eine große Explosion in einem Reaktor des Atomkraftwerks Tschernobyl erschütterte die Umgebung. Die Folgen sind bis heute noch spür- und sichtbar.

Theodora Bauer & Duo Frühstück

Auf Initiative Umweltschutzlandesrätin Astrid Eisenkopf wurde auch im Burgenland mit literarischen und musikalischen Beiträge an die AKW-Katastrophe in der Ukraine gedacht. Im Kulturzentrum Eisenstadt traten die junge Schriftstellerin Theodora Bauer und das „Duo Frühstück“ auf.

Parteiübergreifend gegen die Atomkraft

„Wir können weder Tschernobyl noch Fukushima rückgängig machen, aber wir können und müssen von diesen dramatischen Ereignissen lernen und endlich Verantwortung übernehmen. Der heutige Tag ist der beste Beweis dafür, dass es einen europaweiten Ausstieg aus der Atomkraft braucht“, so Eisenkopf. In der Landtagssitzung am 19. Mai soll ein parteiübergreifender Anti-Atom Entschließungsantrag verabschiedet werden.
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