16.06.2016, 23:31 Uhr

Wissen woher das Essen kommt

Das wunderbare an diesem regionalen Experiment ist, dass man weiß, woher das Essen kommt. Aber viel interessanter ist, wenn man sieht, wie es wächst.
Vor allem für die Kinder ist es schön zu sehen, wie lange es dauert, bis aus einem Samenkorn eine größere Pflanze entsteht und darauf dann später auch noch Obst oder Gemüse wachsen.

Der Wert eines Lebensmittels

Wenn man etwas über einen längeren Zeitraum pflegt, schätzt man es um ein Vielfaches mehr. Und das gehört ebenso zum bewussten Umgang mit Lebensmitteln dazu.
Es ist letztlich nicht nur wichtig, woher es kommt, man soll es schätzen können. Damit man sieht, wie viel Arbeit damit verbunden ist, damit so das Bewusstsein geweckt wird, um nicht unnötig Lebensmittel zu kaufen, die man im Endeffekt gar nicht benötigt und dann womöglich im Müll landen.
Denn jedes Nahrungsmittel ist wertvoll.

Vom Samenkorn zur Pflanze

Bereits im Februar haben wir gemeinsam mit den Kindern Samenkörner im Haus eingepflanzt – Tomaten und Paprika.
Die Erde wurde täglich von den Kindern befeuchtet, bis schließlich die ersten Blätter durch die Erde lugten. Die kleinen Pflanzen standen an einem sonnigen Platz.
Als die Tage dann wärmer wurden, wanderten unsere kleinen Pflanzen. An sonnigen Tagen waren sie tagsüber draußen und nachts noch drinnen, bis es endlich Mai war und sie in die Beete gesetzt wurden.
Gemeinsam haben wir noch Mangold und Salat aus Samen angebaut, wo einfach mal so ein Blatt abgezupft und direkt gegessen wird. Die Kräuter haben wir auch direkt mit Samen angepflanzt. Teilweise bereits letztes Jahr, einiges heuer frisch, sowie Basilikum, Petersilie und noch mehr Schnittlauch. Kürbis- und Zucchinisamen wurden auch gleich bei den wärmeren Temperaturen in die Beete gesetzt.

Am kleinsten Fleck ist Platz, um etwas anzubauen

Auch wenn wir keinen großen Garten haben, ist darin Platz für viel Gemüse und Obst. Wir haben außerdem eine Dachterrasse, die wir hauptsächlich für Nutzpflanzen nutzen. Im Garten haben wir ein Hochbeet für Kräuter, Naschobst, Kürbis und Zucchini gebaut. Dieses Jahr haben wir außerdem drei Säulenobstbäume eingepflanzt, weil Nutzpflanzen sinnvoller sind als Zierpflanzen. Aber auch deswegen, weil wir es schön finden eigenes Gemüse und Obst daheim zu haben. Und ebenso um den Kindern zu zeigen, wie diese oder jene Pflanze aussieht. Sie sollen den Unterschied zwischen Basilikum, Rosmarin und all den anderen Kräutern kennen – an Aussehen und Geschmack.

Warten bis es reif ist

Nun heißt es warten. Die meisten Pflanzen blühen mittlerweile oder tragen bereits Obst oder Gemüse. Der Salat ist schon bereit zum Essen.
Auf die selbst gezogenen Tomaten freuen wir uns aber am meisten.
Regionaler können Lebensmittel nicht sein.

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Désirée Tinhof aus Eisenstadt | 23.06.2016 | 16:43   Melden
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Familie  Wagner aus Eisenstadt | 25.06.2016 | 00:30   Melden
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