04.05.2016, 11:16 Uhr

Wochengewinnspiel: 1 Buch "Atlas der Länder, die es nicht gibt"

Kennen Sie Forvik, Ahwaz, Moskitia, Tuwa, Dinetha oder Lubicon? Nein?
Dann sollten Sie Nick Middletons ATLAS DER LÄNDER, DIE ES NICHT GIBT zur Hand nehmen.
Nicht nur, weil dieses Buch ein herstellerisches Meisterwerk ist, sondern weil es Sie an Orte entführt und Ihnen Geschichten erzählt, wie sie schöner, schräger, witziger und lehrreicher nicht sein könnten.

Wenn Sie zum Beispiel nicht wussten, dass die EU bis in den Indischen Ozean reicht, dann sollten Sie die Geschichte der Insel Mayotte nördlich von Madagaskar lesen. Oder dass die Königswürde der Insel Redonda an Dichter wie Dylan Thomas, Dorothy Sayers oder J.B. Priestley verliehen wurde?

Sie erfahren, dass der Ort Seborga bei der Gründung des Vereinigten Königsreichs von Italien vergessen wurde und daher ein eigenständiges Land ist, Giorgio Carbone war Prinz auf Lebenszeit, sein Titel war „Ungeheuerlichkeit“ und der Regierungssitz die Bianca Azzurra Bar …

Sie lernen in diesem Buch einige Spinner und ihre „Reiche“ kennen, Länder, deren Nationalhymne nach der Melodie von O Tannenbaum gesungen wird oder nur aus Meeresrauschen besteht. Rechtlich zumindest teilweise anerkannt sind z.B. Enklaven wie die Hippie-Kommune Christiania mitten in Kopenhagen oder das ehemalige Tempelritter-Fort San José auf Madeira als Land Pontinha, die Hutt River Farm in Australien oder das Maori-Gebiet Murrawarri.

Es wird aber auch von Betrug, Enteignung, Völkermord und Kampf gegen Umweltzerstörung erzählt, Geschichten, in denen Minderheiten als Spielball von politischen und ökonomischen Interessen herhalten müssen, wo die Rechte der ansässigen Bevölkerung mit Füßen getreten werden.

Umso schöner sind die Ausflüge zu den verschiedenen Gallischen Dörfern auf der ganzen Welt, wo die Menschen mit List und Tücke Widerstand leisten, ein Nationalbewusstsein und ein robustes Selbstvertrauen haben. Das geht bis zum 1981 in Sydney gegründeten Atlantium, das sich als gebietsfreier, transnationaler und interkultureller Staat sieht, mit Latein als Amtssprache und mit einer neuen Zeitrechnung, die mit dem Ende der letzten Eiszeit beginnt. Nicht zu vergessen UMMOA, die Union der Mikronationen Multi-Ozanischer Archipele mit 67 Einwohnern, die kleine Inseln, unbewohnte Atolle, Sandbänke und Riffe auf der ganzen Welt zusammenfasst. Die virtuelle Hauptstadt Cyberterra ist ein Punkt mitten in der Adria.

Der „Atlas der Länder, die es nicht gibt“ aus dem Quadriga Verlag ist eines jener wunderbaren Bücher, in denen man immer wieder schmökern kann, wo die Realität die Phantasie überholt, das eine Parallelwelt zum Leben erweckt, die bis jetzt weitgehend nur im Bewusstsein der Menschen existiert hat, die dort leben.


Gewinnspiel

Die Bezirksblätter Burgenland verlosen 1 Buch:
Nick Middleton
Atlas der Länder, die es nicht gibt

Ein Kompendium über fünfzig nicht anerkannte und weithin unbekannte Staaten

Gewinnfrage richtig beantworten und mit etwas Glück gewinnen!
Die richtige Antwort findest du in der aktuellen Ausgabe der Bezirksblätter Oberwart vom 4./6. Mai 2016. Solltest du diese Zeitung nicht zuhause haben, kannst du sie in unserem ePaper nachlesen. Natürlich kannst du all unser anderen Ausgaben auch online durchblättern.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen!

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