09.03.2016, 14:20 Uhr

Der Jungen ÖVP is ned Powidl wo der Schuh drückt!

Am 07. Mai 2016 findet in Weiden am See der Landestag der Jungen ÖVP Burgenland statt. Dabei sollen ein neues Team, ein neues Statut, aber vor allem auch ein inhaltliches Zukunftspapier beschlossen werden. Die Erarbeitung des Zukunftspapiers wurde unter das Motto "Uns is ned ois Powidl" gestellt und ist von vielen breiten Beteiligungsmöglichkeiten geprägt.

Mit einer breit angelegten Umfrage startete die Junge ÖVP Burgenland ihren Beteiligungsprozess „Uns is ned ois Powidl“, der bis zum Landestag am 7. Mai 2016 in Weiden am See möglichst viele Mitglieder einbinden soll. Der Beteiligungsprozess besteht aus 3 Elementen:

Eine Umfrage an der alle Mitglieder der Jungen ÖVP Burgenland teilnehmen können. Dabei wurden grundsätzliche und richtungsweisende Punkte, genauso wie Positionen zu aktuellen Themen abgefragt.
In der jetzigen Phase wird in allen Bezirken ein World Café organisiert, bei denen die Ergebnisse der Umfrage diskutiert und geschärft werden. In einer entspannten Atmosphäre soll kreativ, offen und ungezwungen über die Inhalte aus der Umfrage diskutiert werden, um so zu neuen Ideen zu kommen.
Der Beteiligungsprozess gipfelt in einer Abstimmung am Landestag am 7. Mai 2016 in Weiden am See. Beim Landestag, dem höchsten Entscheidungsgremium wird über das neue Programm der Jungen ÖVP Burgenland abgestimmt.

Fazekas: „Umfrage als Fundament für weitere inhaltliche Ausrichtung“

Die erste Phase unseres Prozesses ist abgeschlossen. „Mit unserer breit angelegten Umfrage haben wir versucht auszuloten, was die Jugend im Burgenland bewegt. Die Umfrage ergab klare wie auch interessante Ergebnisse. So sind den Mitgliedern der Jungen ÖVP Burgenland die Themen Arbeit und Wirtschaft, Mobilität bzw. Schule und Ausbildung ein Anliegen“, erklärt JVP-Landesobmann LAbg. Patrik Fazekas.

Besonders spannende sind die Zugänge und Meinungen wenn es um das Thema Arbeit geht. Der zukünftige Arbeitsplatz soll eine Kombinationslösung zwischen Home Office und dem gewöhnlichen Arbeiten im Büro sein. Damit verbunden ist der Ausbau von Breitband Internet im Burgenland. Unsere Vision: Im Jahr 2020 soll jeder Haushalt im Burgenland Internet mit einer Geschwindigkeit von bis zu 100 Mbit/Sekunde zur Verfügung haben. Weitere wichtige Punkte, um junge Gemeindebürger im Ort zu behalten sind die Verbesserungen im öffentlichen Verkehr, günstige Wohnräume durch gezieltere Förderungen, sowie die Stärkung und Erhaltung des Vereinslebens in den Gemeinden. „Aus der Umfrage geht hervor, dass gerade in den Bereichen Arbeit und Mobilität die Gründe dafür liegen, warum junge Menschen in urbane Gegenden abwandern. Damit verlieren wir viele junge Menschen in unseren Regionen. Umso wichtiger ist es hier diesen Entwicklungen mit konkreten Ideen entgegenzuwirken“, kommentiert JVP-Landesobmann Fazekas die Daten.

Elektromobilität am Beginn einer neuen Ära

Aus der Umfrage geht hervor, dass sich die Mehrheit der Befragten für E-Mobilität im Burgenland aussprechen und großes Potential sehen. Das Burgenland hat die Chance eine ländliche Pilotprojektregion zu etablieren und beispielsweise kreative Ansätze im Bereich des Car Sharings mit E-Autos anzubieten. Gleichzeitig solle man schrittweise E-Tankstellen flächendeckend einrichten und die Kombination von E-Autos und öffentlichen Verkehrsmittel zum Beispiel mit einer höheren Pendlerpauschale belohnen. „Elektromobilität steht am Beginn einer neuen Ära: Smart, leise und freundlich zur Umwelt. Elektromobilität bietet große Potenziale und ist die Schlüsseltechnologie auf dem Weg zur klima- und umweltfreundlichen Mobilität der Zukunft. Gerade im Burgenland, wo an vielen Tagen mehr elektrische Energie aus Windkraft erzeugt wird, als das Burgenland verbrauchen kann, sollte E-Mobilität noch viel mehr genutzt werden. Ziel muss es sein den Windstrom auf die Straße zu bringen“, betont Fazekas.

Positive Auswirkungen der Europäischen Union aufzeigen

Auch zur Europapolitik haben sich die Befragten geäußert. So sehen es 80,92% der Befragten als notwendig, dass die Europäische Union stärker in die tägliche Arbeit der Jungen ÖVP miteinbezogen werden soll. Positive Auswirkungen sollen aufgezeigt und verbreitet werden. Die Grundlegende Einstellung gegenüber der Europäischen Union ist, dass die Nationalstaatlichkeit beibehalten werden soll. Gleichzeitig wird auch eine klarere Verteilung der Kompetenzen gefordert. Zum Beispiel ist eine gemeinsame Außenpolitik dringend notwendig. In Bezug auf die Flüchtlingsproblematik spricht sich die Mehrheit der Befragten für sichere und geschützte Außengrenzen aus. Flüchtlinge sollen an kontrollierten Punkten aufgenommen, registriert und innerhalb aller europäischen Staaten verteilt werden. Solange das nicht erfolgt, sollen nationalstaatliche Regelungen Geltung haben. Die Integration der Flüchtlinge wird als genauso notwendig angesehen wie die Prüfung der Integrationsfähigkeit nach bestimmten Kriterien. Ist dies nicht gegeben, so sollen Flüchtlinge auch nicht die Möglichkeit bekommen, bei uns bleiben zu können
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