25.08.2016, 16:54 Uhr

Der Schulstart der Zukunft

Mit drei konkreten Vorschlägen zeigt die Volkspartei für den Schulstart der Zukunft auf: „Jedes Kind braucht ein Tablet, jede Schule eine starke Internetleitung und alle Eltern und Lehrer ein Angebot für Weiterbildungsprogramme zum Thema Sicheres Internet“, betont Klubobmann und ÖVP-Bildungssprecher Christian Sagartz.

„Wir arbeiten für ein zukunftsfittes Burgenland mit besten Bildungschancen für alle jungen Menschen. Dazu haben wir bereits in der vergangenen Landtagssitzung Akzente gesetzt“, erinnert der ÖVP-Klubobmann an das Gesetz, das Expositur-Klassen im Burgenland ermöglicht. „Damit werden Schulstandorte gesichert, die ansonsten wegen zu geringer Schülerzahlen geschlossen werden müssten. Der Fortbestand einer Bildungseinrichtung kann nicht nur von der Anzahl der Schülerinnen und Schüler abhängig sein, zu berücksichtigen sind auch regionale, geografische und infrastrukturelle Merkmale des Standorts.“

Christian Sagartz betont: „Für eine erfolgreiche Zukunft ist das differenzierte Schulsystem auch künftig wesentlich. Ein qualitatives Bildungssystem hat die Wahlfreiheit der Schüler und Eltern in der schulischen Ausbildung zu beinhalten.“ Daher ist für die Volkspartei Burgenland klar: „Wir treten für Vielfalt statt Einheitsbrei ein. Schüler und Eltern brauchen die Möglichkeit der freien Wahl des Schulsystems und der Nachmittagsbetreuung, um die Ausbildung auf die eigenen Bedürfnisse und Ansprüche bestens abstimmen zu können.“

Drei konkrete Punkte zum Schulstart


Für den ÖVP-Klubobmann sind drei Punkte entscheidend, mit denen der Schulstart der Zukunft im Burgenland gelingen soll:
• Jedem Kind ein Tablet: Eine sinnvolle Maßnahme, um jungen Burgenländern einen Wettbewerbsvorteil zu ermöglichen, wäre ein Tablet für jedes Volksschulkind. Denn die Jüngsten werden von den Chancen der Digitalisierung am meisten profitieren.
• Starkes Internet für jede Schule: Die Volkspartei Burgenland setzt sich für High-Speed-Anschlüsse und ein flächendeckendes WLAN-System an allen Schulen ein. Das Land Burgenland soll vor allem für Kleinstschulen eine Offensive starten, damit die digitale Revolution an Burgenlands Schulen Einzug halten kann.
• Bildungs-Offensive: Auch das Umfeld der Schüler braucht mehr Informationen. Für Eltern und Lehrer benötigt es daher mehr Schulungsprogramme zu Themen wie „Sicherheit im Internet“, „Digitales Lernen“ und „Eigenverantwortung im Internet“. Dazu soll das Land eine Seminarreihe und Bildungs-Offensive starten.

„Burgenlands Schülerinnen und Schüler müssen rechtzeitig auf die Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung vorbereitet werden. Rot-Blau muss erklären, warum von der Landesregierung bislang keine Aktivitäten gesetzt werden“, nimmt der ÖVP-Klubobmann die rot-blaue Landesregierung in die Pflicht: „Wir müssen nun die digitale Revolution an Burgenlands Schulen starten!“

Von den Besten lernen: iPad Klasse Jennersdorf

„Einmal mehr wurde viel Neues angekündigt, aber wir warten auf die Umsetzung. Was die SPÖ als Neuigkeit anpreist, wurde bereits vor Monaten oder Jahren in die Wege geleitet“, so Christian Sagartz. „Die rot-blauen Ankündigungs-Riesen und Umsetzungs-Zwerge vergessen leider vollkommen auf den Bereich Digitalisierung.“

Als digitales Vorzeigeprojekt kann die Neue Mittelschule in Jennersdorf genommen werden. Denn die NMS Jennersdorf ist die einzig echte IT-NMS mit iPad-Klassen. Kinder und Eltern können dabei frei entscheiden, ob eine iPad-Klasse oder die NMS ohne iPad besucht wird. Rund 150.000 Euro wurden seitens der Stadtgemeinde Jennersdorf in die Infrastruktur (WLAN, appleTV, iPads, Firewall, Server) investiert.

„Jennersdorf ist damit europaweit eine Pionierschule im flächendeckenden Einsatz von Tablet-Computern im Schulalltag. Das Land muss von positiven Beispielen lernen. Ich hoffe, dass dieses innovative Beispiel weit über die Landesgrenzen hinaus im wahrsten Sinne des Wortes Schule macht“, betont Sagartz abschließend.
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