Nach 21 Jahren endete am 14. Dezember der Assistenzeinsatz des Bundesheeres an der Grenze.
Innenministerin Johanna Mikl-Leitner und LH Hans Niessl dankten bei der geschichtsträchtigen Brücke von Andau den Soldaten für ihr Engagement.„Manche werden die Soldaten vermissen, dafür habe ich Verständnis. Nun ist es die Aufgabe der Polizei, des Innenministeriums, entsprechende Strukturen zu schaffen, damit es gute Sicherheitskriterien im Burgenland gibt“, so Niessl.
Für die Innenministerin ist die Sicherheit der Bevölkerung auch nach Beendigung des Assistenzeinsatzes gewährleistet. „Mit der Gründung der Soko Ost und der Soko Kfz sowie den Polizeiinspektionen für Ausgleichsmaßnahmen haben wir wichtige Schritte für die Kriminalitätsbekämpfung gesetzt“, so Mikl-Leitner. Zu den Hauptaufgaben der Ausgleichsmaßnahmen (AMG) gehört die Überwachung der Hauptreiserouten entlang der Autobahnen und Schnellstraßen genauso wie die der Eisenbahn und der Bahnknotenpunkte. „Wir wollen mit den AMG-Dienststellen und der Fremdenpolizei noch effizienter gegen Illegalität und organisierte Kriminalität vorgehen und vor allem die Drehzahl und die Schlagkraft im Kampf gegen die Schlepperei, den Drogen- und Menschenhandel erhöhen“, so Mikl-Leitner.
Zur Sache:
Der Streifendienst der Assistenzsoldaten in den Ortschaften endet am Mittwoch, 14. Dezember, um 24 Uhr.
Am Freitag, dem 16. Dezember, werden die letzten Assistenzsoldaten ab 10.30 Uhr mit einem Festakt vor dem Landhaus in Eisenstadt verabschiedet. Zur militärischen Zeremonie werden Verteidigungsminister Norbert Darabos, die Landeshauptleute Hans Niessl und Erwin Pröll sowie hohe Offiziere des Bundesheeres erwartet. Beim Festakt tritt das letzte im Einsatz stehende Kontingent an. Es wird aus rund 220 Soldaten zweier Kompanien des Jägerregiments aus Tirol gebildet.






