09.03.2016, 16:23 Uhr

Mobilität: Von Märchenzügen und Abstellgleisen

„Gut ausgebaute Verkehrswege sind eine wesentliche Voraussetzung für die Wirtschaft und die regionale Entwicklung. Jede Initiative, die die Mobilität im Burgenland fördert und für die Zukunft gestaltet, sei daher zu begrüßen“, sagt ÖVP-Verkehrssprecher Georg Rosner zum Auftakt des VCÖ-Mobilitätspreis Burgenland.

Rot-Blau habe damit die nächste Chance, große Versprechen im Mobilitätsbereich endlich umzusetzen. Eine, so Rosner, längst überfällige Notwendigkeit, denn „nirgendwo sonst ist die Ungleichbehandlung des Südburgenlandes stärker zu spüren, als im Bereich der Mobilität. Immer wieder hat die SPÖ vorgegaukelt, dass ihr die Bahnverbindungen im Südburgenland wichtig sind. Tatsache ist jedoch, dass sie die Bahnfahrer der Region im Stich gelassen hat. Zudem rollen am Areal der geplanten S7 bis heute noch nicht einmal Bagger“, resümiert Rosner.

Die Verkehrspolitik des Zusperrens von Bahnlinien und der Verhinderung des Straßenausbaus führe das Burgenland in die Mobilitätsarmut und lasse die Bevölkerung das Vertrauen in die Politik verlieren. „Das Brechen von Versprechen muss ein Ende haben. Es reicht nicht, Projekte, die im Zuge der Gesamtverkehrsstrategie erarbeitet wurden, anzukündigen – jetzt muss endlich was geschehen!“, fordert Rosner.
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