24.03.2016, 16:19 Uhr

„Vorsicht, wachsamer Nachbar!“

LHStv. Johann Tschürtz zeigt sich erfreut, dass das Sicherheitspartnerprojekt des Burgenlandes „Nachahmer“ findet.

LHStv. Johann Tschürtz sieht sich durch die Sicherheitsinitiative des Innenministeriums bestätigt.

In den Bezirken Schärding und Mödling sowie in den Städten Eisenstadt und Graz startet im April 2016 die Initiative "Gemeinsam Sicher" – ein Projekt des Innenministeriums, bei dem Bürgerinnen und Bürger an der Gestaltung der öffentlichen Sicherheit aktiv mitwirken.
Burgenlands Landeshauptmannstellvertreter Johann Tschürtz sieht sich dadurch mit seinem Gemeindesicherheitspartnerprojekt bestätigt. „Es freut mich, dass nun ein ähnliches Projekt österreichweit auf Schiene gebracht werden soll“, so Tschürtz, der davon überzeugt ist, „dass Mikl-Leitners sicherheitspolitische Initiative ohne Druck der FPÖ nie passiert wäre.“
Tschürtz betont auch, dass das sein Sicherheitspartner-Projekt weitreichender sei, da es die vier Bereiche Sicherheitsdienst, Bürgerservice, Nachbarschaftshilfe und Alarmanlagen umfasse.

Von Kontrollfahrten bis zu Einkäufen

Der Landeshauptmannstellvertreter zeigt sich davon überzeugt, dass sein Projekt österreichweit Anerkennung finden wird. „Allein wenn man sich vorstellt, dass die Sicherheitspartner mit Elektroautos unterwegs sind, die über Defibrilatoren, Feuerlöscher, Drehlichtbalken und Großtaschenlampen verfügen“, so Tschürtz,
Der Tätigkeitsbereich reicht von Beobachtungen und Kontrollfahrten bis hin zu Servicetätigekeiten wie etwa Einkäufe.

Nachbarschaftshilfe

Im Bereich der Nachbarschaftshilfe geht es vor allem um die gegenseitige Unterstützung. „Da wird dann etwa ein Taferl angebracht, wo d'rauf steht: Vorsicht, wachsamer Nachbar!“, erklärt Tschürtz, der durch dieses Projekt einen Rückgang der Einbrüche um bis zu 80 Prozent erwartet.
Während das Projekt des Innenministerium bereits im April startet, werden die Sicherheitspartner allerdings erst im September umgesetzt.

Kommentar von Chefredakteur Christian Uchann
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