22.03.2016, 16:18 Uhr

Internationales Fußballturnier in Steinbrunn mit 50 unbegleiteten Flüchtlingen

Insgesamt sechs Mannschaften waren beim ersten internationalen Fußballturnier in Steinbrunn gegeneinander angetreten (Foto: ÖGB)
STEINBRUNN. "Sport verbindet. Das hat unser internationales Fußballturnier, bei dem es nur gemischte Mannschaften gab, bewiesen. Auf diesem Weg kann Integration gut funktionieren. Zu Beginn haben wir uns nicht gekannt, am Ende sind wir als Freunde auseinander gegangen“, beschreibt Kevin Sifkovits, vida-Jugendvorsitzender im Burgenland, ein am vergangenen Wochenende in Steinbrunn stattgefundenes internationales Fußballturnier.

50 Burschen aus verschiedenen Ländern

Gemeinsam mit anderen Gewerkschaftsjugendlichen hatte Kevin Sifkovits das erste internationale Fußballturnier im viva-Sportzentrum organisiert. Mehr als 50 Burschen aus Ländern wie Syrien, Afghanistan oder Somalia und dem Burgenland haben daran teilgenommen.
Bei den Teilnehmern handelte es sich ausschließlich um unbegleitete minderjährige Flüchtlinge, die im Haus Podersdorf des Arbeiter-Samariter-Bundes, im Caritas-Haus in Neudörfl oder privat in Eisenstadt untergebracht sind.

Sechs Mannschaften

"Das Besondere an diesem Fußballturnier war, dass die Mannschaften gemischt gebildet wurden, es spielte also nicht Syrien gegen Somalia. In jeder Mannschaft waren Burschen aus den genannten Ländern", erklärt Sifkovits.
Insgesamt sechs Mannschaften waren gegeneinander angetreten.
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