17.08.2016, 13:36 Uhr

Österreichisch-Russische Gesellschaft Burgenland: Prior übergibt Vereinsvorsitz an Hergovich

Der Siegendorfer Walter Prior (l.) übergibt seine Funktion als Präsident der burgenländischen Landesgruppe der Österreichisch-Russischen Gesellschaft an den Trausdorfer Robert Hergovich. (Foto: ÖRG)
KLINGENBACH. Die burgenländische Landesgruppe der Österreichisch-Russischen Gesellschaft stellt sich inhaltlich und personell neu auf: im Rahmen einer Generalversammlung in Klingenbach legte der langjährige Präsident, Landtagspräsident a.D. Walter Prior aus Siegendorf, seine Funktion in jüngere Hände.

Hergovich übernimmt

Auf Vorschlag Priors wurde Klubobmann LAbg. Robert Hergovich zum neuen Präsidenten gewählt. Stellvertreterin bleibt HR Dr. Vera Fister. Dem neuen Vorstand gehört auch der Ex-Landtagsabgeordnete Werner Gradwohl an. Die Landesgruppe will diese Plattform in Zukunft verstärkt nutzen, um burgenländische Wirtschaftskontakte und den Studierenden-Austausch zu fördern.

"Brücke zwischen West und Ost"

Die Gesellschaft verstehe sich als "Brücke zwischen West und Ost" und habe in den letzten Jahren Akzente zur Förderung von kulturellen, touristischen und wirtschaftlichen Beziehungen zwischen dem Burgenland und Russland gesetzt, bilanziert Prior.

Russische Praktikumsplätze

Die Aktivitäten burgenländischer Betriebe in Russland zu unterstützen, sieht der neue Präsident Hergovich als einen Schwerpunkt seiner ehrenamtlichen Tätigkeit. Auch die Zusammenarbeit auf dem Bildungssektor soll angekurbelt werden. "Wir wollen beispielsweise die Vermittlung von Praktikumsplätzen für burgenländische Studierende verstärken. Dabei werden wir mit der FH Burgenland zusammenarbeiten", erklärt Hergovich.

Russland als wichtiger Markt

Darüber hinaus gelte es die Chance zu nutzen, die das für 2017 von Österreich und Russland gemeinsam ausgerufene „Tourismusjahr“ für den burgenländischen Tourismus bedeute. Hergovich: "Die burgenländische Wirtschaft ist auf dem von Landeshauptmann Hans Niessl unterstützten Kurs der 'Internationalisierung' ein gutes Stück weitergekommen. Russland ist für etliche burgenländische Unternehmen, aber auch für die Weinwirtschaft, zu einem wichtigen Markt geworden. Im Rahmen unserer Möglichkeiten wollen wir einen Beitrag leisten, um diesen Weg zu unterstützen."
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