23.06.2016, 11:18 Uhr

Vorstellung des Masterplans „Land und Leben“ im Burgenland

LR Verena Dunst präsentiert den Masterplan „Land und Leben“ gemeinsam mit Projektleiter Michael Förschner (r.) und Michael Fischer (ÖAR Regionalberatung)

LR Verena Dunst präsentiert 60 Projekte rund um die regionale ländliche Entwicklung

EISENSTADT. Mit dem Ziel, eine umfassende Vision für eine zukunftsgerichtete Entwicklung des ländlichen Raums setzte LR Verena Dunst vor genau einem Jahr den Masterplan „Land und Leben“ in Gang. „An meinem ersten Tag als Agrar-LR habe ich mit diesem Plan begonnen“, so Dunst.

Dunst: „Es gibt noch Potenzial“

Nun präsentierte sie, nach einem groß angelegten Beteiligungsprozess, zahlreichen Gesprächen mit Experten und Workshops im ganzen Land 60 Projekte, die auf den Säulen Natur und Wertschöpfung, Region und Wertschöpfung sowie Sozialer Wandel und Chancengleichheit beruhen.
„Seit 1995 hat sich das Burgenland gut entwickelt, es gibt aber noch Potenzial nach oben. Nun haben wir 60 neue Chancen für Menschen, Arbeit zu finden“, so Dunst über die Projekte, die sich zum Teil schon in Umsetzung befinden.

Finanzielle Unterstützung

Laut Dunst sprechen einige Punkte für die Verwirklichung der Projekte: „Wir haben hier nicht nur die theoretische Idee, sondern auch die Menschen vor Ort, die die Projekte tragen. Bei der Umsetzung mangelt es oft an ein bisschen Geld. Das fangen wir ab, indem wir auf Antrag finanzielle Unterstützung zur Verfügung stellen. Bei komplexeren Projekten wird das Land darüber hinaus einen Expertenpool anbieten. Ich denke, ein Großteil der 60 Projekte, die das Land weiterbringen werden, wird ins Laufen kommen“, ist Dunst zuversichtlich.

Vielfältige Projektideen

Die 60 Projekte, verteilt über das ganze Burgenland sollen Arbeitsplätze, oft für junge Menschen und Frauen, schaffen und die regionale ländliche Wertschöpfung steigern. Die Projektideen sind dabei sehr vielfältig und reichen von Plattformen für regionale Produkte oder touristische Angebote bishin zur Reintegration in den Arbeitsmarkt oder die Schaffung eines Jugendberufszentrums.
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