02.05.2016, 11:02 Uhr

Bürgermeister Karlinger: "Cittàslow ist die einzige Chance für Enns"

Bürgermeister Franz Stefan Karlinger (li, SPÖ) und Vizebürgermeister Manfred Voglsam (ÖVP). (Foto: Gemeinde Enns)
ENNS. "Enns wird keine Einkaufsstadt werden." Das sagte der Ennser Bürgermeister Franz Stefan Karlinger (SPÖ) im Rahmen der Podiumsdiskussion "Politik meets Wirtschaft". Wirtschaftstreibende und Vertreter der Politik trafen sich bei der Veranstaltung des Ennser Wirtschaftsvereins (EWV). "Wir konnten bereits 2007 im Wettbewerb als Einkaufsstadt nicht mitspielen. Ich glaube, dass 'Cittàslow' die einzige Chance für Enns ist", so Karlinger weiter. Vizebürgermeister Manfred Voglsam (ÖVP) schloss sich der Meinung des Stadtchefs an: "Für mich ist Enns auch keine Tourismusstadt." Agenda Nummer eins ist für ihn jedoch die Belebung der Innenstadt. Hauptkritikpunkt der Wirtschaftstreibenden der Stadt ist die ungenügende Parkplatzsituation am Hauptplatz und in den Geschäftsstraßen.

Bereits im Vorfeld forderten die Unternehmer wie Peter Steininger und Sabine Sallmann das Schaffen von mehr Parkmöglichkeiten in der Innenstadt. Kritik löste auch die Kurzparkzone aus. Der EWV möchte sich mit allen Unternehmern der Innenstadt zusammensetzen und gemeinsam nach Lösungen suchen. Dazu gehört, dass die Kurzparkzonen vereinheitlicht und neue Abstellflächen geschaffen werden sollen. Daneben möchte man einen Runden Tisch mit den Hausbesitzern zur Verschönerung der Fassaden veranstalten. Außerdem müsste das "Cittàslow"-Prinzip den Ennsern näher gebracht werden. Nach außen hin funktioniere die Marke besser, so die einhellige Meinung.
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