17.10.2016, 09:27 Uhr

Ennsdorfer SPÖ Frauen diskutierten über Gender Pay Gap

SPÖ Frauen Ennsdorf (v.l.n.r.): Gemeinderätin Sabine Auer, Gabi Widhalm, Andrea Mühlbacher, Corinna Wallner, Bezirksfrauenvorsitzende Birgit Wallner, Gf.GR Monika Primetshofer, Petra Ginner, Roswitha Magauer und gf.GR Sieglinde Puchberger (Foto: SPÖ Ennsdorf)

Dieses Jahr fand der Equal Pay Day in Niederösterreich am 9. Oktober statt. Im Bezirk Amstetten war dieser sogar noch früher, nämlich am 21. September. Die SPÖ Frauen Ennsdorf machen sich für gerechte Einkommensverteilung stark.

ENNSDORF. Der Einkommensunterschied zwischen Männern und Frauen liegt im Bezirk Amstetten bei 27,7 Prozent. „Es ist mir sehr wichtig, Frauen darauf aufmerksam zu machen, dass 62 Prozent des Einkommensunterschiedes rein auf Diskriminierung zurückzuführen sind. Mit den Punkten Arbeitszeit, Art des Arbeitsvertrages, Betriebszugehörigkeit, Beschäftigungsverhältnis und Alter kann man nur 38 Prozent erklären“, sagt Bezirksfrauenvorsitzende Birgit Wallner und bezieht sich hier auf eine Statistik der Arbeiterkammer Oberösterreich.

Monika Primetshofer macht auf den Gehaltsrechner aufmerksam, der eine erste Orientierungshilfe ist, ob man einen gerechten Lohn für seine Arbeit erhält: „Unter www.gehaltsrechner.gv.at können die durchschnittlichen Gehälter und Löhne in der jeweiligen Branche berechnet werden“, erklärt Primetshofer. Dies sei ein erster Schritt in Richtung Lohngerechtigkeit, auch wenn es für viele Frauen trotzdem schwer sei, ihre Forderungen dann auch durchzusetzen, weiß Birgit Wallner: „Viele trauen sich im ersten Schritt nicht, bei ihrem Arbeitgeber ein höheres Gehalt oder einen höheren Lohn einzufordern und stoßen oft auf Widerstand, wenn sie es tun. Die Gleichbehandlungsanwaltschaft hilft ihnen auf ihrem Weg – unbürokratisch und mit Feingefühl.“
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