27.06.2016, 09:39 Uhr

AMS Linz-Land startet Pilotprojekt

(Foto: Uwe Annas/Fotolia)
BEZIRK. Von Anfang des Jahres bis zum 31. Mai waren 9213 Personen von Arbeitslosigkeit betroffen. Das AMS Linz-Land konnte in diesem Zeitraum 23.000 Vermittlungsvorschläge machen und hat damit 3901 offene Stellen besetzt. Dabei ist es auch gelungen, 1179 Personen zu vermitteln, die älter als 45 Jahre sind. Die Zahl der offenen Stellen ist in den vergangenen Monaten um 50 Prozent gestiegen. "Das ist für mich ein Indiz, dass die Konjunktur wieder angesprungen ist", sagt Karl Steininger, Leiter des AM Linz-Land.

Pilotprojekt des AMS Traun

Um Arbeitssuchende schneller ins Berufsleben zurückzubringen, hat das AMS Traun gemeinsam mit den Kollegen aus Kirchdorf und Steyr nun ein Pilotprojekt gestartet. Die Berechnung des Arbeitslosengeldes wird am standort Linz konzentriert. Damit werden Kapazitäten für die Arbeitsvermittlung und Beratung frei. "Arbeitslose sollten in den ersten 90 Tage eine neue Stelle finden", so Steininger. Dies sei eine "psychologische Marke", nach der es schwerer werde, die Personen zu vermitteln.

Höherer Ausbildungsgrad gefragt

Die höhere Technisierung unseres beruflichen und privaten Alltags verlangt von den Arbeitnehmern einen immer höheren Ausbildungsgrad. So stieg in den vergangenen 15 Jahren der Anteil der offenen Stellen, die eine Lehrausbildung verlangen, von 30 auf 50 Prozent. Bei Matura und Uniabschlüssen hat sich der Anteil von 5 auf 13 Prozent fast verdreifacht.
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