30.05.2016, 09:46 Uhr

Backaldrin unterstützt Bäckerprojekt in Nairobi

Landwirtschafts- und Umweltminister Andrä Rupprechter (2.v.l.) beim Besuch des Projekts „Angel Bakery“ im Slum Korogocho in Nairobi mit Peter Augendopler jun. (backaldrin), „Angel Baker“ Thomas Huber und Projektleiter Pastor Peter Idaki (v.l.n.r.). (Foto: backaldrin)
ASTEN. In Korogocho, dem drittgrößten Slum von Nairobi, hat die Organisation „Hope for Future“ im Jahr 2010 mit dem Aufbau verschiedener Entwicklungsprojekte begonnen. Ihr Ziel ist es, Kindern und Familien eine sichere Zukunft zu ermöglichen. Zu den Säulen von „Hope for Future“ zählen heute zwei Schulprojekte, die Acakoro-Fußballakademie, ein Social-Health-Center sowie das Bäckereiprojekt „Angel Bakery“.

Seit Dezember 2014 laufen die Backöfen in der „Angel Bakery“. „Mittlerweile konnten wir den 14. ‚Angel Bakery Shop‘ im Slum in Betrieb nehmen“, freut sich Thomas Huber. Der Bäckermeister aus Niederösterreich leitet den Betrieb seit Herbst 2015. „3500 Stück ‚White Bread‘, eine Mischung aus Toast und Milchbrot, werden jede Woche an die Kunden gebracht.“

In den Jahren 2013/14 errichtete „Hope for Future“ mitten in Korogocho ein Gebäude mit Klassenzimmern sowie Platz für Büros und die „Angel Bakery“, die mit der Unterstützung von backaldrin The Kornspitz Company betrieben wird. Ziel des Bäckereiprojekts ist, so vielen Menschen wie möglich eine Perspektive zu bieten. Zum einen durch eine Ausbildung und einen Arbeitsplatz in der Bäckerei.

Für die Zukunft des Projekts berichtet Huber von einem Meilenstein. Ein Vertrag mit der „Barack Obama Foundation“ ist unter Dach und Fach. „Das bedeutet, dass wir täglich 1500 Brote zusätzlich erzeugen werden. So können wir noch mehr Menschen einen Arbeitsplatz bieten“. 27 sind es schon heute in der „Angel Bakery“, davon zwei gelernte Bäcker und zehn Bäckerlehrlinge. Mit den Backwaren aus der „Angel Bakery“ werden die Schulen versorgt und auch die Bewohner des Slums können diese in den „Angel Bakery Shops“ kaufen. Thomas Huber möchte mit dem mobilen Verkauf neue Absatzwege erschließen und startet derzeit mit fünf „Fahrrad-Shops“:
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