15.06.2016, 09:11 Uhr

Getriebe für China und die USA

Das Ennser Unternehmen Eisenbeiss fertigt Getriebe für die Lebensmittel- und die Schwerindustrie.

ENNS. Wer sich für ein Hochleistungsgetriebe entscheidet, entscheidet sich heute immer für den neuesten Stand der Technik – und er entscheidet sich dabei sehr oft für die Ennser Traditionsfirma Eisenbeiss. Das über Jahrzehnte gesammelte Know-How – die Firma wurde 1911 gegründet – ermöglicht es Eisenbeiss, flexibel und passgenau alle besonderen Anforderungen der Kunden in verschiedensten Branchen, von der Kunststoff- über die Lebensmittel- bis hin zur Schwerindustrie und der Energiewirtschaft, perfekt zu erfüllen. Getriebe für Stahlwerke, für Walzstraßen, Gießpfannen und Getriebe für die Blechbearbeitung werden genauso hergestellt wie der Service und die Reparatur von Eigen- und Fremdgetrieben gemacht werden.

Lebensdauer optimiert

„Unsere Getriebe wiegen zwischen einer halben Tonne bis hin zu 45 Tonnen und sind sehr groß. Wir fertigen pro Jahr rund 800 solcher Getriebe“, erklärt Valborg Burgholzer-Kaiser, die heute zusammen mit Karl Hahn die Geschicke der Firma lenkt. 1994 hat ihr Vater Gerhard Burgholzer die Firma übernommen und sie zu einem kompetenten Partner für die moderne Industrie gemacht. Die Ennser Firma exportiert ihre Produkte zu 95 Prozent ins Ausland, wobei neben den USA, Südkorea, China und Indien der Hauptmarkt aber in Deutschland liegt.

„Wir sind einer der wenigen Betriebe die mit ihren 150 Mitarbeitern, davon 17 Lehrlingen, eine hohe Wertschöpfung haben. Das heißt wir produzieren den Großteil unserer Teile selbst und montieren diese auch selbst. Daher sind Facharbeiter für unsere Produktion sehr wichtig und immer gefragt“, so die Firmenchefin. Die neuesten Innovationen der Firma Eisenbeiss sind nicht nur die Entwicklung von energiesparenden Getrieben, sondern auch das elektronische „Gear Controll“ Überwachungssystem. Mit mehreren tausend Messpunkten pro Sekunde wird der Zustand des Getriebes überwacht. Das System spart so dem Anlagenbetreiber nicht nur Betriebskosten durch eine anlassbezogene Wartung, sondern optimiert auch die Lebensdauer der Getriebe.
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