15.05.2016, 17:37 Uhr

Die ganze Welt in seinem Kochtopf, ...

... die ganze Welt in seinem Kessel.

Er stammt aus dem Burgenland. Er lebt im Wienerwald. Er arbeitet in Wien. Er kocht mit Geräten und selbst abgeänderten Rezeptideen seiner Mutter und aus der ganzen Welt. Er ließ sich endlich von den Bitten seiner Familie und seiner FreundInnen erweichen und schrieb ein Kochbuch.
Aber was für eins! Auf 417 Seiten gibt es nicht nur geniale Rezepte, sondern auch abfotografierte schrittweise Anleitungen – und noch viel mehr: eingefügte QR-Codes führen zu kurzen YouTube-Videos, so dass man das Zerlegen eines Rehs, die Herstellung eines Lachs-Räucher-Brettes oder einer Hohle-Baum-Selch und vieles andere als Filmchen mit den Erklärungen des Autors sehen (und locker nachmachen) kann.

Jäger und Vegane, Suppenfreunde uns Sushi-Liebhaber, Anhänger der türkischen, der südafrikanischen, der skandinavischen, der mediterranen Küche finden hier Anregungen, Bastler finden Anleitungen für den schnellen und wirklich einfachen Bau eines Balkengrills, einer Selch oder eines Pizzaofens im eigenen kleinen Garten. Endlich erfährt man Genaueres über Peka, Potjie, Tajine, den amerikanischen Outdoor-Kessel und das pannonische Dreibein, von Muurikka und Wok.

Das hier ist nur eine zufällige Auswahl. Es lohnt sich, im Buch zu schmökern, auch wenn man gerade nichts kochen will, denn es ist voller Anregungen und interessanter Informationen. Die Rezepte sind im Freundeskreis ausprobiert und können gar nicht schief gehen.
Es ist ein wildes, ungewöhnliches Buch. Ach ja, es heißt nicht zufällig WILDES KOCHEN. Der Autor ist Hubert Kopeszki.
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