20.09.2016, 08:08 Uhr

Waves Festival: Drei Tage, acht Bühnen, 100 Acts

Drei Tage, acht Bühnen und 100 Acts: das Waves-Festival macht Wien zum musikalischen Treffpunkt zwischen Ost- und Westeuropa. (Foto: Natali Glisic)

Wien wird von 29. September bis 1. Oktober zum musikalischen Treffpunkt zwischen Ost- und Westeuropa. Gewinnen Sie mit der bz Festivalpässe für das "Entdeckerfestival" im Alsergrund.

WIEN. Sein erstes Festival organisierte Thomas Heher im Jahr 1997. In Gmünd, im Waldviertel. Das war nicht nur für Heher eine Premiere - die Band „Sportfreunde Stiller“ gab auf ebendiesem Festival ihr erstes Konzert. Als Gage erhielten sie 2.000 Schilling, untergracht waren sie eine einem Zelt in Hehers Garten.

Anekdoten wie diese, kann Thomas Heher viele erzählen. Knappe 20 Jahre sind seit seinem ersten Festival vergangen, im Jahr 2016 organisiert er bereits zum sechsten Mal das „Waves-Festival“. Von 29. September bis 1. Oktober werden im 9. Bezirk nicht weniger als 100 Bands auf acht Bühnen auftreten - alle nicht mehr als sieben Gehminuten voneinander entfernt. Darunter das WUK, das Café Weimar oder das Schubert Theater.

Die Veranstaltung, die sich als „Entdeckerfestival“ versteht, hat ein zentrales Anliegen: den musikalischen Brückenschlag zwischen Ost- und Westeuropa. Zwar wurde vom bisherigen Konzept abgegangen, bei dem die Konzerte in Wien und Bratislava statt gefunden haben. Am musikalischen Austausch zwischen Ost und West hat sich aber nichts geändert. So gibt es auch heuer wieder zwei spezielle Gastländer die das Motto „East meets West“ noch stärker verdeutlichen sollen - Israel und Deutschland. Insbesondere aus diesen Ländern werden Bands vertreten sein.

"Brückenschlag zwischen Ost und West"

Dieser Brückenschlag ist für Thomas Heher schon länger ein zentrales Thema, er hat ihn „nie losgelassen“. Er wuchs nahe der tschechischen Grenze auf, das „Pop Scene“ Festival in Gmünd fand damals mehr oder weniger direkt am Grenzübergang statt. „Wo, wenn nicht in Wien, sollte man ein Festival wie das Waves veranstalten?“, sagt Heher zum Veranstaltungsort. Ein Festival sei immer ein „Inkubator“, da hier Menschen für mehrere Tage zusammen kommen und vielerlei Gelegenheit zum Austausch besteht.

So tourte Heher durch die Lande, besuchte zahlreiche Festivals und Auftritte und bringt nun schon seit fünf Jahren spannende Bands nach Wien. Natürlich sind neben vielen (noch) unbekannten Bands, auch ein paar Headliner nötig. So spielt etwa die US-Band „We are Scientists“ genauso wie „Gold Panda“ aus Großbritannien.

Konferenz, Hackday und Pop-up-Session

Aber es gibt nicht nur Musik, auch eine Konferenz ist Teil des dreitägigen Programms. Dort treffen einerseits Labels, Booker, Journalisten und Musiker aufeinander. Andererseits werden beim „Hackday“ Studierende und andere Kreative Software, Hardware oder auch Instrumente neuen Verwendungszwecken zuführen.

Ein neues Format wird es mit der "Pop-up-Session" auch geben. Dabei plaudern bekannte Musiker in intimem Rahmen über ihre Karriere. Mit an Bord: Conchita Wurst. Dafür ist eine Anmeldung nötig, wer keinen Platz bekommt, kann das auch über den Facebook-Live-Stream mitverfolgen. Auch eine eigene App zum Festivalgibt es (erhältlich im Google Playstore oder im iTunes Store). Dort gibt es Infos und Hörproben zu jeder Band, außerdem kann man sich seinen eigenen "Festival-Plan" zusammenstellen.

Tickets ab 22 Euro

Tagestickets kosten 22 bzw. 26 Euro, um 56 Euro gibt es den kompletten Festivalpass. Infos, Programm und Tickets unter www.wavescentraleurope.com.

Die bz verlost zwei mal zwei Festivalpässe.

Die Aktion ist bereits beendet!

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