26.07.2016, 10:29 Uhr

Auch in Feldkirchen wird nach Pokémon gejagt!

Pokémon Go beim Amthof: Sebastian Schnitzer (19), Michael Stark (19), Manuel Steinacher (20) und Robin Maier (14)

Kleine Monster am Smartphone fangen? Pokémon Go ist auch in Feldkirchen ein großes Thema.

FELDKIRCHEN (stp). Auch in Feldkirchen trifft man in letzter Zeit vermehrt auf Pokémon-Jäger. Die (meist) jungen Menschen mit Blick aufs Smartphone spazieren durch die Innenstadt und halten sich oft an bekannten Feldkirchner Orten auf. Grund ist das neue Augmented Reality Spiel "Pokémon Go", bei dem es darum geht am Smartphone möglichst viele kleine Monster zu fangen.

Kindheitserinnerungen im Alltag

Warum das Spiel so beliebt ist? "Da stecken Kindheitserinnerungen drin. Fast jeder hat in den 90er-Jahren Pokémon am Gameboy gespielt. Jetzt kann man das Spiel mit in den Alltag nehmen", erklärt der 20-jährige Manuel Steinacher. Dass man die Pokémon via Handykamera auch in die echte Welt projizieren kann, ist am Videospielmarkt ebenfalls eine Neuigkeit, die das Spiel zu so einem Trend macht.

"Die Umsetzung gefällt mir sehr gut. Dass man ein Spiel aus der Kindheit mit dem Handy kombinieren kann, macht es noch besser", meint Sebastian Schnitzer aus Feldkirchen.

Bewegung in der echten Welt

Anders als bei jedem Konsolenspiel sammelt man Punkte, indem man sich in der echten Welt bewegt. Auf einer Karte sieht man per GPS, wo man sich genau befindet. Bekannte Plätze und Gebäude sind auch im Spiel von Bedeutung.

Dort finden sich sogenannte Pokestops, an denen man nützliche Hilfsmittel für die Monsterjagd bekommt oder Arenen, in denen man sich mit anderen Spielern messen kann. Robin Maier (14) aus Bodensdorf kennt bereits die Hotspots in Feldkirchen: "Kreisverkehr, Amthof und Lindl-Kapelle würde ich sagen. Da trifft man bis zu 30 Spieler."

Kritik am Spiel

"Es gibt viele, die sagen das Spiel sei Volksverblödung. Würden wir das zu Hause spielen und keiner würde es sehen, wäre alles gut", entgegnet Michael Stark (19) den vielen Kritikern. Eines wissen die Burschen trotzdem: "Die Aufmerksamkeit ist stark eingeschränkt. Im Straßenverkehr muss man sich dessen selbst bewusst sein. Blind in sein Handy zu starren ist da fehl am Platz. Auch im Auto hat das Spiel nichts verloren."
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