04.05.2016, 11:00 Uhr

Der Süden bleibt das beliebteste Reiseziel

Der Badeurlaub in Kroatien, Spanien und Italien ist immer noch hoch im Kurs (Foto: mev)

Feldkirchner zieht es hauptsächlich nach Kroatien, Italien und Spanien. Reisebüros sind wieder gefragt.

FELDKIRCHEN (stp). Die ersten Buchungen für den kommenden Sommer gelangten bei den Feldkirchner Reisebüros bereits im Dezember und Jänner ein. "Viele nutzen natürlich die Frühbucherangebote", weiß Kathrin Scharner vom Feldkirchner Reisebüro. "Viele zieht es heuer nach Spanien. Mallorca, Ibiza, aber auch die Südküste sind sehr gefragt. Danach kommen dann Italien und Kroatien", so Scharner.

Wenig Nachfrage für Türkei

Auch Thomas Pfandl von Ruefa Reisen sieht das ähnlich: "Bei uns sind aber Kroatien und Italien vorne dabei. Dann kommen Portugal und Spanien. Reisen in die Türkei, Tunesien oder Ägypten gibt es heuer aufgrund der aktuellen Lage aber sehr wenig." Scharner ergänzt: "Urlauber, die schon seit Jahren dorthin fliegen, machen das heuer auch. Bei anderen Flugreisen in europäische Städte merkt man keine Rückgänge." Vor allem bei Familien besonders beliebt ist Bulgarien. "Das liegt vor allem am Preis-Leistungsverhältnis. Die Hotels am Schwarzen Meer sind sehr preiswert", so Scharner.

Die Urlaubsdauer ist großteils von der jeweiligen Destination abhängig, wie Scharner anmerkt: "Bei Flugreisen bleiben die Leute in der Regel mindestens eine Woche. Bei Städtetrips und Reisen nach Italien bzw. Kroatien, sowie Urlauben im Inland sind es eher 3-4 Tage."

Alm statt Städteurlaub

Bleiben die Urlauber jedoch in Österreich, ist deutlich ein Trend weg vom klassischen Städteurlaub zu sehen. Andere Angebote sprechen vor allem Familien mit Kindern mehr an. "Die Buchungen im Inland machen die Leute meist selbst und nciht über das Reisebüro. Viele fahren in die Therme, aber auch das Salzkammergut mit seinen Seen ist heuer sehr gefragt", erzählt Kathrin Scharner. Ruefa-Kollege Pfandl ergänzt: "Bei Familien ist auch der Almurlaub im Kommen."

Obwohl durch das Internet eine große Vielfalt an Möglichkeiten besteht, den Urlaub selbst zu buchen, merken Scharner und Pfandl eine Rückkehr zum traditionellen Weg über das Reisebüro: "Den Leuten ist es wichtig, eine Ansprechperson zu haben und auch kompetent beraten zu werden. Wir bemerken in letzter Zeit vermehrt, dass die Online-Bucher zu uns zurückkommen."
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