15.06.2016, 11:40 Uhr

Ein wichtiger Tag für Gärtner

Naturgärtner Michael Wedenig: "Der 'Johannistag' ist ein wichtiges Datum für Gärtner. Danach werden die Tage kürzer" (Foto: Friessnegg)

Ein Stichtag für die Gärtner ist der "Johannistag". Mit der Sommersonnenwende verändert sich das Wachstum.

SONNRAIN (fri). Noch werden die Tage länger und die Pflanzen können Kraft aus Sonne und Licht ziehen. Aber schon bald – genau am 24. Juni, dem sogenannten "Johannistag" – verändert sich der Rhythmus. "Die Sommersonnenwende ist für Gärtner ein wichtiges Datum", weiß Naturgärtner Michael Wedenig. "Bis zu diesem Zeitpunkt ist im Garten fast alles noch möglich. Ja für viele Gemüsesorten ist jetzt der optimale Pflanzzeitpunkt."


Früh heißt schnell

So gehören nach Auskunft des Naturgärtners die sprichwörtlichen "Kraut und Rüben" jetzt in die Erde. "Frühkraut ist nur eine Bezeichnung dafür, dass es schnell wächst. Zu früh gesetztes Kraut wird oft spröde, springt auf und beginnt zu faulen. Auch für die roten Rüben ist der Zeitpunkt ideal."


Auf den richtigen Zeitpunkt achten

Generell sollte beim Nachpflanzen immer auf die Vegetationsperiode der Gemüsesorte geachten werden. "Wenn Zwiebel und Erdäpfel abgeerntet sind, können ohne Weiteres wieder schnell wachsende Salate – wie Grazer Krauthäuptel oder Kopfsalat – gesetzt werden." Der optimale Pflanzzeitpunkt für die Wintersalate sei Ende Juli, Anfang August. Dann kann das Gemüse sich entfalten.

Tipp vom Naturgärtner

Die feuchte Witterung begünstigt nicht nur das Wachstum von Gemüse und Co. Auch die Beikräuter, die von Gärtnern nicht so gern gesehen werden, gedeihen prächtig. Jäten ist angesagt. Tipp vom Naturgärtner: "Die trockenen Perioden des Tages ausnützen und mit dem richtigen Werkzeug durch den Garten gehen. Oftmaliges Wiederholen bringt gute Erfolge."
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