02.06.2016, 14:40 Uhr

Schüler aus Litauen sägen in Feldkirchen

Zu Gast in der offenen Werkstatt von Josef Kowal. Hier legten die Schüler selbst Hand an (Foto: KK)

Schüler der HTL Villach und AHS-Schüler aus Litauen beteiligen sich an Erasmus+ Projekt.

FELDKIRCHEN. "Stop dreaming - start doing" das ist das Motto des Erasmus+ Projekts an dem 18 Schüler aus allen Abteilungen der HTL - Villach und 18 Schüler des Jonas Žemaitis Gymnasiums aus Raseiniai Litauen teilnehmen. 

Firmen werden besucht

Die österreichischen Schüler waren Anfang April für acht Tage zu Gast in der Partnerschule in Litauen und nahmen am mehreren Workshops zum Thema Businessideen und Businesspläne teil. Nun sind die litauischen Schüler mit ihren drei Begleitlehrern Daiva Bitvinskienė, Ruta Jankauskiene und Vilma Dargeviciene in Kärnten zu Besuch. Hier stehen neben Projektarbeiten zu den Themen Start ups, Entrepreneurship und Crowdfunding auch einige Firmenbesuche am Programm.

Die Zirbe als Werkstoff

Im Zuge dieses Projektes, das von den drei HTL - Lehrern Isabella Polligger, Ewald Langer und Nicole Linder begleitet wird, wurde auch 'Mach dein Ding - 1. Offene Werkstatt' in Feldkirchen besichtigt und getestet. Vereinsgründer Josef Kowal erklärte den Schülern das Zustandekommen und die Hintergründe zur Gründung des Vereins und die notwendigen Schritte für die erfolgreiche Umsetzung. Danach durfte in der Holzwerkstatt selbst Hand angelegt werden. Die Schüler sägten,schleiften, bohrten und stellten für sich ein Mitbringsel in Form eines Lesezeichen aus Zirbenholz her. "Ein solches Erasmus+ Projekt bietet nicht nur eine Anregung zum Kulturaustausch, sondern auch diverse Vorteile im späteren Arbeitsleben, deshalb gilt: "stop dreaming – start doing!" sind sich Pädagogen und Schüler einig.

Zur Sache

Das Projekt mit dem Thema der Unternehmensgründung und Unternehmensführung soll es jungen Europäerinnen und Europäern ermöglichen sowohl ihre wirtschaftlichen als auch sprachlichen Kompetenzen zu erweitern. In Litauen haben in den vergangenen 20 Jahren eine Million junge Leute das Land verlassen. Also brauchen die jungen Menschen heute eine Motivation dazu Firmen zu gründen und im Land zu bleiben.
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