11.04.2016, 13:27 Uhr

Sicherheit rund um die Uhr

Franz Windisch ist ausgebildeter Rettungssanitäter und seit Jänner Rufhilfebeauftragter für den Bezirk Feldkirchen (Foto: Friessnegg)

Rettungssanitäter Franz Windisch ist Rufhilfebeauftragter des Roten Kreuzes für den Bezirk Feldkirchen.

FELDKIRCHEN (fri). Nicht nur alleinstehende und ältere Menschen fürchten sich davor, in einer Notsituation keine Hilfe holen zu können. Der Gedanke, im Notfall von der Außenwelt abgeschnitten zu sein, bereitet jedem Menschen Unbehagen und Sorge. Genau dem soll mit der Rufhilfe des Roten Kreuzes Abhilfe geschaffen werden.
Seit 15. Jänner ist Franz Windisch Rufhilfebeauftragter des Roten Kreuzes für den Bezirk Feldkirchen.


Im Rettungsdienst aktiv

"Ich war 20 Jahre lang als Rettungssanitäter im Bezirk im Einsatz. Seit drei Jahren bin ich aktiv bei der Team Österreich Tafel und hole jeden Samstag Lebensmittel bei den Supermärkten ab", sagt Windisch. Als Rufhilfebeauftrager betreut er rund 140 Klienten im Bezirk. Diese haben ein Rufhilfegerät zu Hause und können Tag und Nacht einen Notruf absetzen.

Rettung auf Knopfdruck

"Ein einfacher Druck auf den Alarmknopf des Handsenders, der wie eine Armbanduhr oder ein Halsband getragen wird, reicht aus, um sofort einen Notruf abzusetzen. Die Basisstation des Rufhilfegerätes, die an die Telefonleitung angeschlossen wird, wählt dann automatisch die Rettungsleitstelle des Roten Kreuzes an, wo auf einem Bildschirm der Name und die Adresse des Alarmauslösers aufscheinen", klärt Windisch auf.

Funktion überprüfen

Dann wird die Rettungskette in Gang gesetzt. "Die Zentrale nimmt Kontakt zum Klienten auf. Sollte sich niemand melden, wird ein Rot-Kreuz-Wagen verständigt und Hilfe naht. Übrigens muss sich niemand vor Fehleinsätzen fürchten, denn besser wir kommen einmal zu oft." Seine Aufgabe besteht darin Geräte auf Funktionstüchtigkeit zu überprüfen und gegebenenfalls zu reagieren. "Wenn es zu einem Stromausfall kommt oder eine Basisstation irrtümlich vom Netz getrennt wurde, muss das ehestens wiederhergestellt werden, um die Funktion zu sichern."


Wie wird man Notfall-Klient?

"Ich berate die Klienten und ihre Angehörigen. Dann wird ein Formular ausgefüllt und die monatlichen Mietkosten für das Notfallgerät sind zu bezahlen. Das sind je nach Gerätetyp 30 bzw. 37 Euro."
Infos:
E-Mail: rufhilfe@fe.k.roteskreuz.at oder Franz Windisch: Tel. 0676/3746000
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