19.09.2016, 14:30 Uhr

Von Zedlitzdorf nach Wien

Die glücklichen Gewinner: Mitglieder der Landjugend Zedlitzdorf freuen sich, dass ihr Projekt mit Platz eins belohnt wurde (Foto: KK)

Mit der "Neugestaltung des Dorfplatzes Zedlitzdorf" holte die Landjugend Zedlitzdorf Platz eins.

ZEDLITZDORF (fri). Das Team der Landjugend Zedlitzdorf hat beim "Tat.Ort - Jugend"-Projekt der Landjugend Kärnten mitgemacht. Kürzlich wurden alle Projekte im Bildungshaus Krastowitz präsentiert und im Anschluss von einer Jury bewertet.


Nächster Halt: Wien

"Unser Projekt 'Neugestaltung des Dorfplatzes von Zedlitzdorf' war nicht nur mittendrin, sondern vorneweg und wir holten Platz eins", freut sich der Obmann der Landjugend Zedlitzdorf Christopher Roth über den Sieg. "Am 19. November fahren wird nach Wien zum "Best of 2016" und präsentieren dort unser Projekt."

Aus Idee wird Sitzbank

Die Idee selbst ergab sich aus der tatsächlichen Situation. "Eine alte Linde im Dorfmittelpunkt von Zedlitzdorf musste aus Sicherheitsgründen gefällt werden", so Roth. "Nun stellte sich die Frage, was man aus diesem ehemaligen Dorfplatz machen könnte. Also haben wir uns bereiterklärt das Projekt in die Hand zu nehmen und den Dorfplatz neu zu gestalten."
Oberstes Ziel war es, wieder eine neue Linde zu pflanzen und rundherum den Platz zu verschönern. "Aus Sicht der ländlichen Raumordnung ist dieses Projekt als Teil des Ortsbildes zu sehen."


Viel Unterstützung

Die Organisation des Projektes erfolgte in Kooperation mit der Gemeinde Gnesau und den umliegenden Nachbarn. Die Gesamtkosten des Projektes übernahm die Gemeinde. "Zu unserem Glück wurde der Lindenbaum von der Gärtnerei Urabl, das Holz der Sitzbank vom Sägewerk Seebacher gespendet", freut sich Roth. "Ohne die Mithilfe von Betrieben und Privatpersonen wäre dieses Projekt, aus dem wir alle viel gelernt haben, nicht innerhalb des vorgegebenen Zeitraumes möglich gewesen."

Kurzangaben zum Projekt

Neugestaltung des Dorfplatzes von Zedlitzdorf
Projektzeitraum: Frühjahr 2015 bis Herbst 2016
Das handwerkliche Geschick der Landjugend-Mitglieder war gefragt und wurde unter Beweis gestellt. Die Dorfbewohner haben einen großen Nutzen vom Projekt.
Zusammenhalt zwischen Gemeinde und Landjugend wurde wieder gestärkt.
Ehrenamtlich geleistete Arbeitsstunden: ca. 98 Stunden
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