19.04.2016, 07:28 Uhr

Zwölf Stunden bis zur Zielflagge

Vespa-Fans und Renn-Organisatoren: Mario Horni und Thomas König (Foto: Friessnegg)

Zum 7. Mal organisiert der Vespa-Fan Mario Horni das Springrace, ein 12-Stunden-Rennen, in St. Veit.

REGGEN (fri). Es ist keine Werkstatt wie jede andere, die sich der passionierte Vespa-Fahrer & Schrauber Mario Horni zu Hause eingerichtet hat. Alte Vespas – restauriert und unrestauriert, technische Ersatzteile, Zubehör und viel Werkzeug zeugen davon, dass hier permanent gearbeitet und getüftelt wird.


Zielflagge nach 12 Stunden

Viele Modelle des italienischen Kultrollers haben bei ihm ein neues zu Hause gefunden und werden auch zu Ausfahrten mit Gleichgesinnten genutzt. Weil Vespa aber für Horni auch eine Art Lebensgefühl ist, hat er vor einigen Jahren das Springrace initiiert. "Das Springrace findet auf der Stecke beim ÖAMTC Fahrsicherheitszentrum in Mail statt", sagt Horni. "Der Startschuss für das diesjährige Rennen fällt am 23. April um 7 Uhr früh. Die Zielflagge wird um 19 Uhr geschwungen. Bis dahin sollten die 38 gemeldeten Teams, mit je drei Fahrern, möglichst viele Runden auf der 1,2 Kilometer langen Strecke bewältigen." Der Rekord würde derzeit bei 731 Runden liegen, verrät Horni. Aus Erfahrung weiß er aber, dass beim Rennen nicht nur gefahren, sondern auch viel repariert wird.

Hochspannung in der Boxengasse

"In der Boxengasse geht es richtig rund. Die Teams haben die Möglichkeit ihre Vespas gleich selbst wieder zu reparieren, sollte der eine oder andere technische Defekt auftreten. Wichtig ist: gefahren wird das Rennen nur mit einem Roller. Wenn gar nichts mehr geht, heißt es "Game over". Aber gerade das macht den Reiz des Rennens aus." Seit Jahren kommen Teams aus Österreich, Deutschland, Italien und der Schweiz, um Rennspaß mit Vespa-Feeling kombinieren zu können. "Die Teilnehmer sind zwischen 18 und 65 Jahre alt. Vespa verbindet also Generationen."


Sammel-Leidenschaft

Untersützt wird Mario Horni bei der Rennorganisation von seinem Freund und ebenfalls Vespa-Fan Thomas König. "Ich bin generell ein Liebhaber von schönen alten Dingen und ein Sammler", schmunzelt König. "Eine Vespa hat wunderschöne Formen und ist einfach Kult. Einen alten Roller zu fahren ist für mich ein Stück Lebensqualität." Eben diese holen sich die beiden Roller-Experten bei Ausfahrten mit anderen Vespa-Fahrern und Sammlern. "Wir gehen auf Tour und erobern die Straßen mit stilvollen Gefährten auf zwei Rädern."

Spring Race: Samstag, 23. April 2016, Start: 7 Uhr
ÖAMTC-Fahrsicherheitszentrum Mail
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