09.05.2016, 16:27 Uhr

In das unendliche Blau des Himmels

Imposante Ausblicke bieten sich den Piloten, wenn sie die Dolomiten überfliegen (Foto: KK)

Zum 24. Mal wird heuer der Alpe Adria Segelflugcup am Flugplatz Feldkirchen ausgetragen.

RABENSDORF (fri). Der Alpe Adria Segelflugcup ist einer der größten Segelflugwettbewerbe in Österreich mit internationaler Beteiligung. Heuer findet er vom 21. bis zum 28. Mai statt. Veranstaltet wird der Cup, bei dem in der Standard- und Offenen Klasse geflogen wird, vom Österreichischen AeroClub – Landesverband Kärnten.


Bewährter Flugplatz

Als Austragungsort hat sich der Flugplatz Feldkirchen bewährt. Organisator Martin Huber: „Die Teilnehmerzahl ist in den letzten zwanzig Jahren kontinuierlich gestiegen. Heuer haben wir 40 Piloten aus insgesamt sechs Nationen – Österreich, Deutschland, Schweiz, Italien, Slowenien, Tschechien – am Start." Herrliche Flugstrecken bis nach Südtirol und Slowenien warten darauf von den Piloten bewältigt zu werden.


Jeden Tag eine Aufgabe

Die Tagesaufgaben werden den Piloten erst knapp vor dem Start in einem Briefing bekannt gegeben. "Was dann folgt, ist ein Kalkül aus Taktik und Technik", weiß Huber aus langer Erfahrung. "Die Zeit bis zum Start ist von Notebooks und Tablets mit Spezialsoftware, Wetterkarten, Telefonaten und Strategieplanungen geprägt. Welche Flugstrecken die Piloten wählen, bleibt ihnen selbst überlassen, idealerweise ist es die jeweils kürzeste Strecke, die aber häufig nicht jene ist, auf der die besten thermischen Bedingungen herrschen."


Wendepunkte umfliegen

Damit der Flug in die Wertung aufgenommen wird, müssen vorgeschriebene Wendepunkte korrekt umflogen werden. Die Aufzeichnungen darüber erfolgen mittels GPS und in digitaler Form. "Beim Start werden die Flugzeuge auf eine bestimmte Höhe geschleppt und kreisen, bis der letzte Teilnehmer in der Luft ist. Danach gibt der Rennleiter das Startzeichen und ab dem Überfliegen einer imaginären Startlinie wird der Flug gewertet."


Spektakuläre Rückkehr

"Die Gesamtsieger der Klassen werden aus den Einzelergebnissen aller Wertungstage ermittelt. In den vergangenen Jahren wurden Tagesstrecken von bis zu 560 Kilometer mit Durchschnittsgeschwindigkeiten von mehr als 120 km/h geflogen", weiß Martin Huber.
Spektakulär ist die Rückkehr zum Flugplatz. "Die Piloten fliegen im Fullspeed über den Platz und lassen vor der Landung das Wasser, das sie, um schneller fliegen zu können, vorher als Ballast in die Tragflächen gepumpt haben, ab."

Alpe Adria Segelflugcup: 21. - 28. Mai 106, Flugplatz Feldkirchen
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