01.04.2016, 07:07 Uhr

"Es ist fast wie ein Stück Heimat"

Einige Monate war das "Seemandl" am Flatschacher See geschlossen. Mit Günter und Renate Schwarz kommen neue Pächter (Foto: Friessnegg)

Mit Renate und Günter Schwarz übernehmen zwei "waschechte" Feldkirchner das "Seemandl" am Flatschacher See.

FLATSCHACH (fri). Seit 35 Jahren steht Günter Schwarz – mit ungebrochener Begeisterung – in der Küche. Selbstständiges Arbeiten und Organisationstalent sind Grundlagen dafür.


Familie ist involviert

Dennoch kann sich der kreative Koch für seinen Teil keinen schöneren Beruf vorstellen. Besonders freut es den Gastronomen, der gemeinsam mit seiner Frau Renate, seiner Tochter Jacqueline und seinem Sohn Daniel seit fünf Jahren das Gasthaus zur "Bauernstubn" auf der Hochrindl führt, nun einen Restaurant-Betrieb einen Steinwurf von seinem Wohnhaus übernehmen zu dürfen. "Wir wohnen in Flatschach und kennen das Lokal sehr gut", so Günter Schwarz. "Es liegt in Stadtnähe und dennoch mitten in der Natur." Punkten will das ambitionierte Wirtepaar aber nicht nur mit idyllischer Landschaft, sondern ehrlicher, regionaler Küche. "Ich bin lange genug im Geschäft, um zu wissen, wie der Hase läuft und was die Gäste sich wünschen", so der Wirt und Küchenchef.

Region am Teller

"Darum setze ich auch in der 'Bauernstubn' auf regionale Produkte. Wir haben viele heimische Betriebe und Lieferanten, mit denen wir zusammenarbeiten und das auch weiterhin tun wollen. Fertigprodukte liegen absolut nicht im Trend und haben bei mir nichts verloren." Diesem Prinzip will er auch im "Seemandl" treu bleiben und hat dabei die volle Unterstützung seiner Frau. "Die Gäste schätzen ehrliche Produkte und nehmen Empfehlungen gerne an. Dafür muss die Speisekarte auch nicht unendlich lang sein", weiß Renate Schwarz.
Gemeinsam mit ihren Kindern und einigen Mitarbeitern freuen sich Renate und Günter Schwarz auf die neue Herausforderung. Schließlich gilt es dann zwei Betriebe zu organisieren und überall mit 100 Prozent dabei zu sein.


Eröffnung für Anfang Mai geplant

"Wir wollen Anfang Mai eröffnen. Davor gibt es noch einige Instandsetzungsarbeiten. Natürlich haben auch unsere Kinder, sie sich sehr engagieren und aktiv mitarbeiten, Ideen. Vieles wird sich gleich umsetzen lassen, manches wird ein wenig dauern. Aber eines ist gewiss: An Liebe, die ja bekanntlich durch den Magen geht, wird es nicht mangeln. Dafür wird in der Seemandl-Küche dann gesorgt."
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