17.09.2016, 14:08 Uhr

Reiki am Unfallkrankenhaus Berlin - ein Therapeut berichtet

Reiki-Therapeut am UKH Berlin (Foto: Mike Wolff)
Marc Bendach, 46

Beruf: Entspannungstherapeut am Unfallkrankenhaus Berlin


„Beim Reiki entspannt der Körper so tief wie bei keiner anderen Anwendung“, sagt Marc Bendach, „und das ist wichtig, damit er sich regenerieren kann“. Bendach, aufgewachsen in Tempelhof, hat zunächst als Krankenpfleger am Klinikum Benjamin Franklin gearbeitet. 1997 kam er ans Unfallkrankenhaus Berlin, das damals gerade eröffnet wurde. Heute arbeitet er dort als Entspannungstherapeut im Zentrum für rehabilitative Medizin. Er behandelt Patienten, die nach einem Arbeitsunfall an Hand, Schulter oder Knie operiert worden sind und unter Schmerzen leiden. Reiki ist eine japanische Methode des Handauflegens, Marc Bendach praktiziert sie seit 20 Jahren, anfangs vor allem für sich selbst. „Wir kanalisieren dabei Energie, mit der der Körper seine Selbstheilungskräfte aktivieren kann“, erklärt er. Neben Reiki sind am Unfallkrankenhaus auch Behandlungen mit Qigong, Yoga oder autogenem Training möglich. 87 Prozent der Patienten haben aber jüngst angegeben, dass Reiki ihnen die meisten Schmerzen genommen hat. Text: uba
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