09.05.2016, 00:00 Uhr

Feuerwehren rückten zur Abschnittsfunkübung in Anthering aus

Seinen ersten großen Übungseinsatz absolvierte Stefan Krenn bei der Feuerwehr-Abschnittsfunkübung als jüngster Teilnehmer.
Bergen und Retten standen für über 120 Einsatzkräfte bei der Abschnittsfunkübung in Anthering im Mittelpunkt.
ANTHERING (schw). Die Kollision eines Lkws mit zwei Pkws und eingeklemmte Personen in den Fahrzeugen war die Übungsannahme bei der groß angelegten Funkübung für die Feuerwehren des nördlichen Flachgaus in Anthering. Bei dem Zusammenstoß wurde der Lenker eines Pkws unter dem Lkw eingeklemmt. Auch für die Lenker des zweiten Pkws und des Lkws wurde die Bergung mit schwerem hydraulischem Rettungsgerät der Feuerwehren Anthering, Bergheim und Lengfelden durchgeführt. Erschwert wurde der Einsatz durch auslaufenden Kraftstoff, der ein Waldstück in Brand setzte.
Als zusätzliche Herausforderung wurde ein Folgeunfall mit drei Pkws simuliert, der sich noch vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte ereignet hatte. Zwei Pkws stürzten über die Böschung in den Wald und ein verunglücktes Fahrzeug drohte abzustürzen. Zu bergen waren vier zum Teil schwer verletzte Personen, die von den Feuerwehren Oberndorf und Nußdorf an das Rote Kreuz zur weiteren Versorgung übergeben wurden.
Zum ersten Mal bei einer Großübung war Stefan Krenn aus Oberndorf. Der erst 15-jährige Feuerwehrmann half bei den Arbeiten tatkräftig mit. "Die Übung ist für mich sehr interessant. Ich lerne dabei sehr viel", so Krenn. Bei der Nachalarmierung wurden zur Verstärkung auch die Feuerwehren Hallwang, Elixhausen, Lamprechtshausen, St. Georgen, Eching, Bürmoos, Michaelbeuern und Göming herangezogen.
„Wir üben im Abschnitt regelmäßig die Zusammenarbeit zwischen einer großen Anzahl an Feuerwehren und verschiedenen Einsatzorganisationen, um im Ernstfall möglichst umfangreich auf eingespielte Abläufe und erworbene Erfahrungen zurückgreifen zu können“, so Abschnittskommandant Johann Landrichtinger. Die Versorgung der Verletzten durch das Rote Kreuz ergänzte die Übung. "Für uns ist die gute Zusammenarbeit besonders wichtig. Die Unfälle wurden von der Feuerwehr sehr gut inszeniert", so Sabrina Huber vom Roten Kreuz Salzburg.
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