25.07.2016, 00:00 Uhr

Schauriger Jedermann unter der tausendjährigen Dorflinde

Jedermann Albert Radauer mit "Geliebter" Anita Ebner und "Mutter" Christine Schmeißner.
FAISTENAU (schw). "Wir haben die Inszenierung aus dem Jahr 1955 beibehalten", freute sich Obmann Albert Radauer vom Heimatverein "Zur Alten Linde" über den nachhaltigen Erfolg der Jedermann-Aufführungen in Faistenau. Im Drei-Jahres-Rhythmus wird das Spiel vom Leben und Sterben des reichen Mannes in Dialekt-Version auf dem Dorfplatz vor der tausendjährigen Linde aufgeführt. Zu den über 100 Mitwirkenden zählen Volkstänzer und Schuhplattler, die mit der Jedermann-Gesellschaft feiern sowie Mitglieder der Trachtenmusikkapelle, die als Bankettmusiker auftreten. "Sehr stark vertreten ist bei uns die Jugend", lobte Radauer, der Gesamtleiter des Jedermanns ist und diese Rolle selbst verkörpert. Der Jedermann gehört zum fixen Bestandteil im Kulturleben von Faistenau. Gespielt wird noch bis 13. August jeden Freitag und Samstag.
Unter anderen wirken Anita Ebner (Jedermanns Geliebte), Martin Ainz (Kumpan), Christine Schmeißner (Mutter) und Alfred Klaushofer (Tod), der plötzlich über die Friedhofsmauer schreitet, mit. Die Theatergruppe des Heimatvereins leitet Silvia Weinberger, die als Werke auf der Bühne stand.
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