22.09.2016, 06:00 Uhr

Austausch der Kulturen in Eugendorf

Michael Riener, Maria Höllerer, Helmut Niedermüller von der Initiative „Miteinander in Eugendorf" feierten mit Pfarrer Josef Lehenauer, Bürgermeister Johann Strasser, Bewohnern des Eugendorfer Flüchtlingshauses und zahlreichen freiwilligen Helfern das einjährige Bestehen. (Foto: Miteinander in Eugendorf)

Die Caritas feierte einjähriges Bestehen des Flüchtlingsquartiers Eugendorf-Pebering

EUGENDORF (eve). Mit einem "Fest der Begegnung" feiert das Flüchtlingsquartier der Caritas in Eugendorf-Pebering einjähriges Bestehen. Ende August 2015 zogen dort die ersten Asylwerber ein – 20 junge Männer zwischen 18 und 25 Jahren. „Mit diesem Fest wollten wir der Eugendorfer Bevölkerung die Möglichkeit bieten, mit den Asylwerbern ins Gespräch zu kommen. Es war ein sehr offenes miteinander und hat gezeigt, dass man vor dem ´Anders sein´ keine Angst haben muss. Die Asylwerber, die seit einem Jahr in unserer Gemeinde leben, sind dankbar und froh, hier so freundlich aufgenommen worden zu sein", sagt Michael Riener, Gründungsmitglied der Freiwilligen-Initiative „Miteinander in Eugendorf" und Arzt für Allgemeinmedizin in der Gemeinde.

Speis, Trank und Tanz

Auch Bürgermeister Johann Strasser zählte zu den Gästen der Feier und plädierte für ein starkes Miteinander. "Wir sehen die in Eugendorf untergebrachten Asylwerber als Gäste. Wenn wir einander ganz offen und mit Respekt begegnen, ist der erste Schritt in die richtige Richtung schon getan." Zur Feier des Tages tanzten und kochten die Asylwerber auf und verwöhnten die Gäste mit Tänzen und Speisen aus ihrer Heimat.
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