06.06.2016, 17:02 Uhr

Ein Blick in die Vergangenheit

Kurator Bernhard Schlagl mit einer Schandmaske in der nachgestellten Amtsstube, in welcher Beschuldigte verhört wurden.

Vereint, getrennt und dennoch verbunden - unter diesem Motto steht die Ausstellung in der Burg Golling.

Was haben Golling und das bayerische Tittmoning gemeinsam? Beide Orte zeigen in Kooperation von Interreg eine Ausstellung, die sich der Übergabe Salzburgs an Österreich im Jahr 1816 widmet. Ganz im Sinne einer Zeitreise entlang der Salzach erfahren die Besucher, wie das Leben zur damaligen Zeit aussah und welche Folgen der Zusammenschluss für den Ort Golling hatte. "Wir zeigen im Museum Burg Golling was die Orte Golling und Tittmoning verbindet und was sie trennt. Die Besucher lernen die Burg als Sitz der Gerichtsbarkeit kennen, erfahren etwas über die damalige Wilderei und vieles mehr", erzählt Kurator Bernhard Schlagl.

Das Jahr ohne Sommer
Die Ausstellung hebt Menschen der damaligen Zeit hervor und erzählt ihre Geschichten. So erfahren Besucher beispeilsweise woher die Pernerinsel in Hallein ihren Namen hat. Ein besonderes Schmankerl sind außerdem die vielen Originale wie Folterwerkzeuge oder Wildereiutensilien. Neben dem Anschluss Salzburgs an Österreich zeigt die Ausstellung Hintergründe zum Vulkanausbruch Tambora im Jahr 1815 und dessen verheerende Folgen für die Bevölkerung im Jahr 1816. Dieser Ausstellungsteil wurde im Zusammenarbeit mit der NMS Golling erarbeitet.

Noch bis zum 16. Oktober
Interessierte können sich die Ausstellung im Juni und Oktober jeweils von Donnerstag bis Sonntag, 10.00 bis 12.00 Uhr, und von Juli bis September jeweils Dienstag bis Sonntag von 10.00 bis 17.00 Uhr ansehen.
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