23.03.2016, 09:00 Uhr

Einkaufen für die Familie

Musikinstrumente kauft Stiegler im Geschäft von Ursula Mayr-Siebler. Bei MaySie werden vor allem Kinder und Einsteiger fündig.

Der gesamte Einkauf lässt sich in Neumarkt auf wenigen hundert Metern erledigen.

NEUMARKT (mek). Die Sonne ist kurz davor unterzugehen und taucht die Neumarkter Hauptstraße in ein warmes Licht. In den frühen Abendstunden herrscht hier geschäftiges Treiben, wenn die Neumarkter ihre Einkaufslisten abarbeiten. Kein Wunder, lassen sich doch alle nötigen Besorgungen auf nur wenigen hundert Metern erledigen.

Es klappert die Mühle

Roland Stiegler ist 2001 nach Neumarkt gezogen. "Meine Frau ist von hier", erzählt er beim gemeinsamen Einkaufsbummel mit den Bezirksblättern. Mittlerweile ist er hier fest verankert, gibt Gitarrenunterricht für Kinder und ist in Neumarkt für Liegenschaften und die Stadtinformation zuständig. "Es gibt hier unzählige aktive Vereine. Das Miteinander funktioniert sehr gut", erzählt er. Viele Menschen auf der Straße kennt und begrüßt Stiegler herzlich. "Die Neumarkter lieben ihren Ortskern", weiß er und öffnet die Tür zur Mühle Josef Leimüller. Neben Mehl – weswegen Roland Stiegler regelmäßig hier einkauft – gibt es hier Getreideprodukte, Tees, Gewürze und vieles mehr. Auf Bio wird allergrößter Wert gelegt. "Die Mühle ist heute noch in Betrieb. Urkundlich wurde sie das erste Mal etwa 1609 erwähnt", erzählt Josef Leimüller. Er hat den Familienbetrieb vor rund einem Jahr von seinem Vater übernommen.

Schranne im Flachgau

Jeden Freitag findet in Neumarkt der Flachgauer Schrannenmarkt statt. "Hier kann man herrlichen Käse und Fleisch aus der Region kaufen", erzählt Stiegler. Mit der Fleischhauerei Anton Gerbl gibt es auch eine Metzgerei im Zentrum. "Hier gibt es die absolut besten Leberkäs-Semmeln weit und breit", schwärmt er. Brot und Gebäck kauft Stiegler in der Bäckerei Schwaiger. "Wir machen bis auf den Kaffee und die Milch alles selbst", erzählt Geschäftsführer Bernhard Schwaiger und ergänzt: "Auch das Eis im Sommer machen wir selbst". Dafür heißt es früh aufstehen. Um Viertel vor drei Uhr morgens laufen die Backöfen bereits heiß. Nach dem Einkauf kann man sich in einem von vielen Restaurants stärken.
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