02.06.2016, 15:00 Uhr

"Goldstandard" bei der Milch im Landesgut Kleßheim

(v.l.) Direktor Johann Eßl und Landesrat Josef Schwaiger (Foto: LMZ/Neumayr/MMV)

Die landwirtschaftliche Fachschule ist damit die erste Landwirtschaftsschule Österreichs mit Bio-Heumilch

WALS-SIEZENHEIM (mek). Ganz auf Bio-Heumilch Produktion umgestellt hat nun das Landesgut Klessheim – ein Betrieb der landwirtschaftlichen Fachschule Kleßheim. Dort wird mit 25 Kühen Milch in der höchsten möglichen Qualitätsstufe, dem "Goldstandard", produziert. Die neue Hochtrocknungsanlage, sorgt für die entsprechende Menge Heu in bester Qualität. Gespeist wird die Anlage von überschüssiger Sonnenenergie aus den Kollektoren auf dem Dach der Tischlerei.

Besseres Fachwissen für Hofübernehmer

"Der weitaus überwiegende Anteil der Milchviehbetriebe im Flachgau und somit im Haupt-Einzugsgebiet der Fachschule produziert Heumilch. Mit der Umstellung auf diese Art der Milchwirtschaft kann die Schule künftigen Hofübernehmern in der Ausbildung nun noch besser die entsprechende Praxis und das benötigte Fachwissen mitgeben", ist Landesrat Josef Schwaiger überzeugt. Die Landwirtschaftsschule Kleßheim nehme als erster Schulstandort in Österreich mit reiner Bio-Heumilchproduktion eine Vorreiterrolle ein und unterstreiche damit die hohe Qualität der landwirtschaftlichen Ausbildung in Salzburg. "Die Silagewirtschaft bleibt natürlich weiterhin wichtiger Bestandteil des Unterrichtes", eränzt Schwaiger.

Steigerung der Wertschöpfung

"Mit der Produktion von Bio-Heumilch im Goldstandard steigern wir die Wertschöpfung am Landesgut Kleßheim deutlich. Der ganzjährige Auslauf für die Milchkühe sowie das Weiden auf einer Kurzrasenweide steigern das Wohl der Tiere und sind die Voraussetzung für die hohe Milchqualität", weiß Direktor Johann Eßl. Die Kühe würden dadurch weniger Kraftfutter benötigen. Davon würden die Tiere sowie der landwirtschaftliche Betrieb gleichermaßen profitieren.
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